Neues Kolbenlötmodul für den Sensitive Wire Feeder

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Der Sensitive Wire Feeder (SWF) von Eutect kann in Verbindung mit einem Laser- (LL), Kolben- (KL) oder Induktionssystem (IL) zum Löten von Baugruppen eingesetzt werden.
Der Sensitive Wire Feeder (SWF) von Eutect kann in Verbindung mit einem Laser- (LL), Kolben- (KL) oder Induktionssystem (IL) zum Löten von Baugruppen eingesetzt werden. (Bild: Eutect)

Im Rahmen der kontinuierlichen Produktweiterentwicklung stellt Eutect ein neues Kolbenlötmodul in Kombination mit dem SWF vor.

Der Sensitive Wire Feeder (SWF) von Eutect kann in Verbindung mit einem Laser- (LL), Kolben- (KL) oder Induktionssystem (IL) zum Löten von Baugruppen eingesetzt werden. In Kombination mit dem Sensitive Wire Feeder ist das neue KL-Modul das einzige kraft-, drahtmengen- und geschwindigkeitsgeregelte Kolbenlötsystem, das eine 100%-ige Nachverfolgbarkeit verspricht.

Des Weiteren ist das neue Modul mit einem vollautomatischen Lötspitzenwechsel und einer integrierten Stickstoffbegasung ausgestattet. Mithilfe von intelligenten Sensoren wird dem Bediener signalisiert, wann sich der Draht im Vorschub dem Ende neigt. Dabei hat das System nach dem Signal weitere 40 mm Lotdraht in Reserve, um die laufende Lötung sowie den Prozess abschließen zu können.

Auch der SWF 2018 wurde überarbeitet. Er kann in der neuen Version schnell und einfach auch auf unterschiedliche Lotdrahtdurchmesser eingestellt werden – für eine hohe Flexibilität für unterschiedliche Anwendungen.

In seiner letzten Ausbaustufe kann der SWF auch frei im Maschinenraum integriert werden. Der für das optimale Lötergebnis einstellbare SWF KL-Systemadapter ermöglicht eine nahezu komplett freie, solide und reproduzierbare Anordnung von Drahtvorschüben und der Lötkolbenkinematik.

Das neue SWF KL-Modul kann darüber hinaus mit einer Absaugung ausgerüstet werden. Die Absaugung wird in Abhängigkeit zur Gesamtautomatisierung, dem zu lötenden Produkt sowie zum Prozessablauf integriert und hält Verunreinigungen in der Anlage und in den verbauten Komponenten so gering wie möglich. Aufgrund dessen lassen sich Service- und Wartungszeiten optimieren.

Ein maximales Prozessfenster wir durch die frei einstellbaren Geschwindigkeiten sowie Warte- und Verweilzeiten im SWF-Modul und in der motorischen und gefederten Kolbenzustellung ermöglicht. Auch der Lötkolben selbst kann an die Produktionsbedingungen und Vorgaben angepasst werden. Die Lötkolbenstandzeit kann durch die gewählte Standby-Temperatur und die Funktionen in Abhängigkeit zum spezifischem Lötprozess maximiert werden.

Neben dem SWF-Modul und dem Lötkolbeneinsatz wurde ein neues Lötspitzenwechselsystem entwickelt. Der Lötspitzenwechsel wird je nach Prozessaufgabe oder nach festgelegten Intervallen durchgeführt. So soll die höchstmögliche Reproduzierbarkeit erreicht werden.

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