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IBC Solar und SGS TÜV Neuer Qualitätsstandard für Fotovoltaik-Module

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der Fotovoltaikspezialist IBC Solar führt neue Qualitätsstandards für seine Solar-Module ein. Durch externe Produktionsaudits stellt das Fotovoltaik-Unternehmen sicher, dass seine Module nicht nur qualitativ hochwertig sind, sondern auch der gesamte Produktionsprozess transparent und einwandfrei abläuft.

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IBC Solar hat zusammen mit SGS TÜV neue Qualitätsstandards für seine Fotovoltaik-Module erstellt
IBC Solar hat zusammen mit SGS TÜV neue Qualitätsstandards für seine Fotovoltaik-Module erstellt
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Audit „Zertifizierter Lieferant“, einem so genannten Second Party Audit, überprüft das unabhängige Prüfinstitut SGS-TÜV – Ein Unternehmen der SGS-Gruppe und des TÜV Saarland Hersteller von Solarmodulen nach Kriterien, die es gemeinsam mit IBC Solar entwickelt hat. Hierbei steht nicht nur die Produktionsqualität auf dem Prüfstand, sondern auch die Unternehmensführung und Themen wie soziale Verantwortung.

Fehlerquellen im Vorfeld ausschließen

„Heute stehen Management, Organisation und Herstellungsprozesse im Fokus. Galt es bisher, Fehler beim Produkt zu erkennen und zu beseitigen, legen moderne Unternehmen den Schwerpunkt darauf, mögliche Fehlerquellen schon im Vorfeld auszuschließen“, erklärt Dirk Schmidt, Key Account Manager Systems & Services Certification der SGS-TÜV.

„Funktionierende Organisationsformen und Prozesse sind eine wichtige Basis für ausgezeichnete Qualität jeder Branche und Unternehmensgröße. Einheitliche Standards ermöglichen den internationalen Vergleich von Produktionsabläufen und Dienstleistungen. Wir haben gemeinsam mit IBC Solar einen umfassenden Kriterienkatalog entwickelt: unsere erfahrenen Auditoren stellen danach hohe Standards bei den zertifizierten Produktionsunternehmen sicher.“

Harte und weiche Faktoren des Audits

Bereiche, die das Prüfsiegel abdeckt, sind unter anderem der Gesamteindruck des Unternehmens, Datentransfer und Sicherheit der IT, die Eignung der Produktionsmaschinen, das Qualitätsmanagement, der Umfang des Test-Equipments und die Abläufe der Tests sowie die Produktionskontrolle.

Neben diesen harten Fakten fließen auch weiche Aspekte wie der Umgang mit Mitarbeitern, Mitarbeiterqualifikation und Arbeitsbedingungen in die Prüfung ein. Um „zertifizierter Lieferant“ zu werden, müssen Unternehmen in einem mehrtägigen Audit die entsprechenden Qualifikationen nachweisen.

Einheitliche Standards definieren

„Die Sicherheit und Qualität unserer Produkte beginnt beim Hersteller. Mit der Zertifizierung wollen wir einheitliche Standards definieren, diese langfristig aufrechterhalten beziehungsweise steigern, um den Endkunden ein Höchstmaß an Qualität zu garantieren“, erklärt Marco Siller, Leiter des Produktmanagements bei IBC Solar.

„Wir haben uns von Anfang an um nachhaltige Produktion und den Schutz von Menschen sowie der Umwelt bemüht. Wir wollen durch dieses Audit dazu beitragen, dass unsere Zulieferer in ihren Produktionsprozessen unsere Kriterien erfüllen. In die Zertifizierung bringen wir unsere Erfahrungen aus 28 Jahren Unternehmensgeschichte ein.“

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