Backplanes

Neue Revision beseitigt Grenzen der CompactPCI-Serial-Spezifikation

| Redakteur: Kristin Rinortner

(Bild: VBM-Archiv)

Pentair erweitert seine Schroff CompactPCI-Serial-Plattform und passt somit die Produktpalette den Anforderungen der von der PICMG im Jahr 2014 veröffentlichten neuen Spezifikation CompactPCI Serial an. Die neue Revision enthält Korrekturen, Verbesserungen und neue zusätzliche Eigenschaften, die Anpassungen in der Hardware erfordern.

2013 hatte die PICMG die Spezifikation CPCI.S-0 zur Überarbeitung freigegeben, um eine Reihe von Änderungen daran vorzunehmen. Eine besonders wichtige Änderung betrifft die Backplane-Architektur. In ihrer ersten ratifizierten Fassung sah die Spezifikation lediglich einen Systemslot auf der linken Seite vor. Die Praxis zeigte jedoch, dass einige Anwendungen einen Systemslot auf der rechten Seite voraussetzen. Außerdem wurde die Belegung des P6-Steckers überarbeitet. Viele Nutzer benötigen für ihre Anwendungen I/O-Schnittstellen an der Rückseite des Systems, damit I/O-Signale wie DVI, USB und Ethernet direkt über den Steckverbinder in das Rear Transition Module geleitet werden können. In der ursprünglichen Spezifikation war der P6-Steckverinder mit Ethernet-Signalen belegt, die durch die Backplane gerouted wurden. Die neue Version lässt nun beide Pinbelegungen zu.

Pentair hat die Ratifizierung der überarbeiteten Spezifikation PICMG CPCI.S-0 zum Anlass genommen, seine Produktpalette um ein neues CPCI-Serial-System mit 4 HE Höhe, 19 Zoll Breite und einer Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten zu ergänzen. Der modulare Aufbau dieser Systemfamilie garantiert eine hohe Skalierbarkeit und ermöglicht unkomplizierte, individuelle Bestückungen.

Auch Backplane, Kühlung und Netzteil können an die jeweiligen Bedürfnisse der Anwender angepasst werden. Mit dieser neuen Systemgeneration erfüllt Pentair sämtliche Anforderungen, die an eine CompactPCI-Serial-Anwendung gestellt werden können. Alle Komponenten, einschließlich Netzteil, Lüftereinschub und Backplane, entsprechen den Vorgaben der IEEE- und PICMG-Spezifikationen und sind optimal aufeinander abgestimmt. Dank der skalierbaren Plattform kann das System ganz nach Wunsch der Anwender konfiguriert werden. Anwender profitieren damit nicht nur von geringeren Entwicklungskosten, sondern auch von kurzen Entwicklungs- und Fertigungszeiten.

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