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National Instruments entwickelt Testplattform nach 3GPP für 5G

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Eine Referenzlösung nach 3GPP bringt National Instruments auf den Markt: Anwender können damit 5G New Radio von Breitband-RFICs testen, die mit Frequenzen von 3,3 bis 4,2 GHz sowie 4,4 bis 5,0 GHz arbeiten.

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Testumgebung für 5G bis 6 GHz: National Instruments hat eine Referenzlösung nach 3GPP entwickelt, mit denen sich Breitband-RFICs untersuchen lassen.
Testumgebung für 5G bis 6 GHz: National Instruments hat eine Referenzlösung nach 3GPP entwickelt, mit denen sich Breitband-RFICs untersuchen lassen.
(Bild: National Instruments)

National Instruments hat eine Referenzlösung für das Testen von 5G-Anwendungen bis 6 GHz entwickelt, die auf den Spezifikationen des 3GPP (3rd Generation Partnership Project) für 5G New Radio (NR) Release 15 basiert. Da es bis zu den ersten kommerziellen 5G-NR-Bereitstellungen unterhalb von 6 GHz nur noch eine Frage der Zeit ist, arbeiten Ingenieure bereits aktiv an der Entwicklung entsprechender HF-Geräte und -Komponenten.

Mit der Referenzlösung für 5G NR bis 6 GHz lassen sich nach Angaben von National Instruments HF-Designs schneller charakterisieren und der notwendige Produktionstest wird vereinfacht. Die neue Testplattform eignet sich für das Testen neuer Breitband-RFICs, insbesondere in den Frequenzbereichen von 3,3 bis 4,2 GHz sowie 4,4 bis 5,0 GHz.

Mit dem Vektorsignal-Transceiver (VST) PXIe-5840, der eine 1-GHz-Echtzeitbandbreite für die Signalerzeugung und -analyse bis 6 GHz bietet, lassen sich Geräte mit einer kontinuierlichen Signalbandbreite ab 400 MHz testen. Mit dem VST bietet die Lösung zudem eine EVM-Leistung von über -50 dB (0,32 %) für NR-Signale mit 100 MHz sowie eine höhere Messgeschwindigkeit.

OFDMA- und DFT-s-OFDM-Signale

Ein zentraler Bestandteil der Lösung ist die Messsoftware NI-RFmx NR, die in Übereinstimmung mit der 3GPP-Spezifikation entwickelt wurde. Die aktuelle Version von NI-RFmx-NR bietet Funktionen, mit denen sich 5G-NR-Signale erzeugen und messen lassen, die den ersten offiziellen Spezifikation des 3GPP Release 15 für Non-Stand-alone-NR entsprechen. Entwickler können sowohl OFDMA- als auch DFT-s-OFDM-Signale mit Trägerbündelung und einem flexiblen Unterträgerabstand von 15 bis 120 kHz testen.

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