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Nano Dimension stellt On-Demand-Service für 3D-gedruckte Elektronik vor

Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Über das Druckserviceportal können Interessierte eigene Entwürfe für dreidimensionale Schaltungen hochladen, optimieren und im Multimaterialdruck herstellen lassen - die 3D-Modelle können einfach in SOLIDWORKS erstellt werden.

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Der DragonFly 2020 Pro beim Druck einer Leiterplatte
Der DragonFly 2020 Pro beim Druck einer Leiterplatte
(Bild: Nano Dimension)

Das israelische Inkjet-Druck- und Material­entwicklungs­unternehmen Nano Dimension hat den nach Firmenangaben „weltweit ersten Online-Dienst für gedruckte 3D-Elektronik“ gestartet. Dieser adressiert den Bedarf an funktionalisierten Prototypen verschiedener Branchen und bietet schnellen globalen Zugriff auf die professionellen DragonFly 2020 Pro 3D-Drucker, die selbstentwickelten Materialien sowie das Fachwissen der Nano Dimension-Experten.

Die 3D-Drucker DragonFly 2020 und DragonFly 2020 Pro von Nano Dimension sind an über 15 verschiedenen Standorten installiert, darunter bei Jabil, FATHOM und PHYTEC, dem ersten deutschen Vertriebspartner von Nano Dimension, sowie bei weiteren Anwendern aus verschiedenen Branchen.

„Wir freuen uns, den ersten digitalen Fertigungsdienst für On-Demand-Elektronik-Prototypen und Kleinserienproduktion auf den Markt zu bringen", sagte Amit Dror, CEO von Nano Dimension. „Unsere einzigartigen Fähigkeiten in der Additiven Fertigung ermöglichen es uns, Designern und Ingenieuren innerhalb weniger Tage professionelle 3D-Leiterplatten, gekapselte Sensoren und gedruckte Antennen zu bieten, wodurch die Zeit bis zur Markteinführung unserer Kunden verkürzt und wertvolle Dienstleistungen über den gesamten Produktlebenszyklus erbracht werden können.“

Mit der 3D-Druckplattform DragonFly 2020 Pro von Nano Dimension können Unternehmen und Privatpersonen erstmals eine Vielzahl von Objekten – sowohl mit leitfähigen als auch mit dielektrischen Materialien – auf Anfrage in 3D drucken. Dazu gehören voll funktionsfähige Geräte wie Sensoren, Antennen, MIDs (Molded Interconnect Devices), Leiterplatten, leitfähige Geometrien und vieles mehr.

Der neue 3D-gedruckte Elektronikservice nutzt die wachsende Druckerflotte des Unternehmens sowie das neu eingeführte SOLIDWORKS Add-In, mit welchem Elektronikentwickler 3D-Modelle aus mehreren Materialien erstellen können. So können Fehlerkosten bei der Erstellung komplexer, geometrischer Teile reduziert und das Produkt Design sowie die Time-to-Market beschleunigt werden.

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