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Übergabe innerhalb der Familie Nachfolge beim Präzisionssiebhersteller Koenen ist geregelt

| Redakteur: Franz Graser

Zum Jahresbeginn hat Isabella Koenen das Münchner Unternehmen Koenen an ihren Sohn Christian übergeben. Somit gehört der Spezialist für technische Drucksiebe zur Firma Christian Koenen, einem Hersteller von Präzisionsschablonen für den technischen Druck.

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Isabella Koenen (links) übergibt das Unternehmen Koenen, einen Spezialhersteller für Präzisionssiebe, an ihren Sohn Christian (rechts). Er ist nunmehr alleiniger Geschäftsführer. Das Bild zeigt die beiden im Jahr 2006.
Isabella Koenen (links) übergibt das Unternehmen Koenen, einen Spezialhersteller für Präzisionssiebe, an ihren Sohn Christian (rechts). Er ist nunmehr alleiniger Geschäftsführer. Das Bild zeigt die beiden im Jahr 2006.
(Bild: VBM-Archiv)

Die Firmen sind weiterhin zwei getrennte Marken, stehen aber unter einer Organisation. „Der Zusammen¬schluss der beiden Firmen wird unsere Position im Markt noch weiter stärken und unsere Marktführerschaft festigen. Weitere Investitionen in neue Technologien sind geplant und Arbeitsplätze können somit langfristig gesichert werden“, versicherte Christian Koenen in einer Ansprache gegenüber den Mitarbeitern.

Isabella Koenen hatte sich bereits zum 1. September 2014 aus dem Geschäft zurückgezogen und damit nach fast einem halben Jahrhundert unternehmerischer Verantwortung die Firma im Sinne der Familientradition ihrem Sohn anvertraut. „46 Jahre Unternehmertum bedeuten für mich nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben“, erklärte Isabella Koenen ihren Entschluss. Es sei der natürliche Lauf der Dinge, die Nachfolge zu regeln und dafür Sorge zu tragen, dass das Unternehmen sich weiterhin erfolgreich entwickeln könne.

Das Unternehmen Koenen wurde 1968 vom Ehepaar Karl-Heinz und Isabella Koenen gegründet. Neben dem Handel mit Polyester-Geweben für den grafischen und technischen Siebdruck konzentrierte sich das der Betrieb frühzeitig auf die Herstellung von Drucksieben.

Bereits 1969 begann Koenen mit der Entwicklung und danach auch der Fertigung eigener Siebdruckrahmen. Kontinuierliche Innovationen bildeten eine solide Basis für das Wachstum. Der Bereich Forschung und Entwicklung genießt in beiden Koenen-Unternehmen höchste Priorität.

Christian Koenen hatte 1983 seinen beruflichen Einstieg im elterlichen Betrieb. 2003 gründete er sein eigenes Unternehmen, die Firma Christian Koenen, ein führender Hersteller von Präzisionsschablonen. Seit der Jahreswende ist er der neue und alleinige Inhaber des vormals elterlichen Betriebs.

„Wichtig ist mir, dass beide Unternehmen zukünftig eng zusammenarbeiten, um eine starke Gemeinschaft zu bilden – auch wenn beide Firmen weiterhin unter eigenem Namen firmieren“, sagte Christian Koenen. Ziel sei es, die Synergieeffekte zu nutzen und damit auch künftig höchste Präzision und Qualität zu fertigen, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden.

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