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Mutmacher Mut ist gefragt, nicht Angst!

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dass Angst ein schlechter Ratgeber ist, weiß Hermann Püthe, der geschäftsführende Gesellschafter des Schaltnetzteileherstellers inpotron. Deshalb schaut er optimistisch nach vorne.

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Hermann Püthe: „Mut ist gefragt, nicht Angst. Mit Mut werden wir erfolgreich sein, Angst engt uns ein. Angst macht uns klein und konzentriert unsere Gedanken auf die einzige Frage nach dem Ende dieser Angst.“
Hermann Püthe: „Mut ist gefragt, nicht Angst. Mit Mut werden wir erfolgreich sein, Angst engt uns ein. Angst macht uns klein und konzentriert unsere Gedanken auf die einzige Frage nach dem Ende dieser Angst.“
(Bild: inpotron)

Die Corona-Pandemie grenzt niemanden aus, jeder ist betroffen. Sehr viele Menschen deutlich stärker als ich persönlich oder auch mein Unternehmen. Was sind schon Einschränkungen im Sozialbereich, bei Reisen oder auch ein Umsatzrückgang, wenn es letztendlich doch um die Gesundheit von uns allen geht.

Ich bin stolz auf meine Mitarbeitenden, die über Mobil-Office, Schichtbetrieb, Maskenschutz, über Verzicht von persönlicher Kommunikation und fehlenden Vergünstigungen wie die wöchentlichen Obstkisten alles mit großer Geduld und Gelassenheit mitgetragen und ertragen haben.

Der Rückgang des Umsatzes ist verkraftbar, wir schauen lieber schon jetzt in die Zukunft. Die Zeit nach der Krise sehen wir als Chance. Voranschreitende Digitalisierung und die dazu notwendige Elektronik werden unserer Branche einen raschen Aufschwung geben.

Eine gute Vernetzung ist enorm wichtig

Wie wichtig dies ist, konnten wir alle in den unzähligen Videokonferenzen selber erleben, und auch, dass es da noch reichlich Verbesserungspotenzial gibt. Darüber hinaus werden automatisierte Fertigungsstraßen mit einer Minimalbesetzung an Menschen einen großen Nutzen für unsere Gesellschaft bringen. Wir freuen uns darüber schon heute und auch in der Zukunft einen wichtigen Beitrag zu leisten. Den Fokus als „Kundenversteher“ gilt es noch mehr zu prägen und zu leben, nur so wird Erfolg wahr. Die gute Vernetzung mit unseren Partnern und Freunden in den Verbänden, über private wie geschäftliche Kontakte war und ist Gold wert. Ohne den Austausch sind wir orientierungs- und somit kopflos. Die Verbindung mit diesen uns so wertvollen Menschen macht uns gegenseitig stark und ist auch in dieser Krise eine maßgebliche Stütze der Moral. Sich gegenseitig Mut zusprechen, die Gewissheit haben, andere kämpfen genauso mit den Gegebenheiten, macht doch das „Leid“ gleich nur noch halb so schlimm.

Humor ist wichtig und dämpft Depressionen

Auch in diesen Tagen ist es einfach wichtig, den Humor nicht zu verlieren. Aber bitte kein Sarkasmus! Gemeinsam – über die Distanz – Freude haben und auch mal zu lachen, reduziert doch unmittelbar die leicht depressive Stimmung und uns allen geht es besser.

Diesen Beitrag lesen Sie auch in der Fachzeitschrift ELEKTRONIKPRAXIS Ausgabe 15/2020 (Download PDF)

Natürlich ist nun auch Zeit und Gelegenheit die Unternehmensstrategie zu durchleuchten. Die Frage nach dem richtigen Weg in den nächsten Jahren gerade jetzt zu stellen, ist die Pflichtaufgabe von uns Unternehmern. Mal einen gewagten, gedanklichen Paradigmenwechsel riskieren. Bisherige Konzepte überprüfen, und bei Bedarf JETZT korrigieren oder auch den bisherigen Weg verlassen.

Mut ist gefragt, nicht Angst. Mit Mut werden wir erfolgreich sein, Angst engt uns ein. Angst macht uns klein und kon­zentriert unsere Gedanken auf die Frage nach dem Ende dieser Angst. Selbst­bestimmend in eine gute Zukunft, das ist mein Ziel, machen Sie mit!

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