Implantierbare medizinische Geräte Murata stellt monolithische Keramikkondensatoren vor

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

In implantierbaren, medizinischen Geräten kommen monolithische Keramikkondensatoren zum Einsatz. Diese sollten kompakt sein und den Patienten wenig belasten.

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Kompakte monolithische Keramikkondensatoren: Murata stellt zwei Serien für kritische und unkritische Schaltungen vor.
Kompakte monolithische Keramikkondensatoren: Murata stellt zwei Serien für kritische und unkritische Schaltungen vor.
(Bild: Murata)

Spezielle monolithische Keramikkondensatoren lassen sich in implantierbaren medizinischen Geräten einsetzen, wie sie sich beispielsweise in Herzschrittmachern finden. Genau für das medizinische Umfeld hat Murata die Serie GCH/GCR entwickelt, die dank ihrer medizintauglichen Zuverlässigkeits-Spezifikationen auch in kritischen Schaltungen (Serie GCR) bzw. unkritischen Schaltungen (Serie GCH) eingesetzt werden kann. Beispiele für implantierbare medizinische Geräte sind Schrittmacher, Cochlea-Implantate, Insulinpumpen und Gastrostimulatoren.

Da medizinische Geräte wie Herzschrittmacher dafür vorgesehen sind, in den Körper des Patienten implantiert zu werden, müssen die Geräte klein sein und die Belastung für den Patienten (Grad der Invasivität) muss vermieden werden.

Die Nachfrage nach kompakten Bauteilen in der Medizin ist dementsprechend gewachsen. Als Reaktion hierauf hat Murata medizintaugliche monolithische Keramikkondensatoren entwickelt und eingeführt.

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