Prozessor & DSP Multicore-SoCs von Texas Instruments verbessern Cloud-Computing

Redakteur: Holger Heller

Mit seiner KeyStone-Multicore-Architektur vereint Texas Instruments einen ARM-Prozessorcore und einen eigenen DSP auf einem Baustein. Zusammen mit Paketverarbeitung und Ethernet-Switching sollen Cloud-Anwendungen schneller und effizienter werden.

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KeyStone-Multicore-SoCs von TI: erste Implementierung eines Quad-Core-Prozssors auf ARM Cortex-A15 MPCore-Basis und eines C66x-DSPs in einem Gehäuse
KeyStone-Multicore-SoCs von TI: erste Implementierung eines Quad-Core-Prozssors auf ARM Cortex-A15 MPCore-Basis und eines C66x-DSPs in einem Gehäuse
(Texas Instruments)

Für die meisten Techniker geht es beim Cloud Computing um Applikationen, Server, Speicher und Datenanbindung. Texas Instruments präsentiert ein verbessertes Anwendungsszenario mit sechs neuen Multicore-System-on-Chip-(SoC-)Lösungen. Auf der Basis seiner KeyStone-Architektur sollen die SoCs das Cloud Computing verbessern, Infrastruktursysteme beschleunigen und Energieverbrauch senken.

Die KeyStone-Multicore-SoCs basieren auf einem 28-nm-Fertigungsprozess und vereinen TIs Fest- und Fließkomma-DSP-Cores TMS320C66x und mehrere ARM Cortex-A15 MPCore-Prozessoren. Diese Kombination soll zusammen mit integrierter Paktverarbeitung und Ethernet-Switching die universellen Cloud-Server der ersten Generation entlasten und beschleunigen. Diese Server haben derzeit laut TI mit dem hohen Datenaufkommen durch Hochleistungs-Computing und Videodatenverarbeitung zu kämpfen.

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Zu den sechs neuen KeyStone-basierten SoCs zählen der 66AK2E02, 66AK2E05, 66AK2H06, 66AK2H12, AM5K2E02 und AM5K2E04. Der Multicore Shared Memory Controller (MSMC) der Architektur bietet eine geringe Latenzzeit und hohe Bandbreite und sorgt laut TI u.a. dafür, dass die SoCs einen um 50% höheren Speicher-Datendurchsatz erzielen als andere ARM-basierte SoCs.

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