Antriebselektronik Motorsteuerung für vier Linearmotoren

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: ID Microelektronik & Meßtechnik)

In vielen mobilen Arbeitsmaschinen werden Linearmotoren für Stell- und Positionierungsaufgaben eingesetzt. Die Firma ID Microelektronik und Messtechnik bietet mit dem CCP3 eine Motorsteuerung für vier Linearmotoren im Stand-alone-Betrieb oder als Modul in einem CAN-vernetzten System an. Über 4-H-Brücken können DC-Motoren mit bis zu 50-A-Spitzenstrom im 12-V-/24-V-Bordnetz betrieben werden. Ein 16-Bit-Prozessor von Infineon ermöglicht einen sanften Motoranlauf mittels PWM-Ansteuerung ebenso wie das automatische Abschalten bei Überschreiten eines maximalen Laststroms. Dieser Grenzstrom lässt sich für jeden Motor individuell über Potentiometer oder über das CAN-Protokoll einstellen. Jede H-Brücke wird durch einen Temperatursensor thermisch überwacht und die Temperatur kann per CAN-Frame abgefragt werden. Überlastungen lassen sich so frühzeitig erkennen, bevor die thermische Selbstabschaltung der intelligenten Infineon-MOSFETs aktiv wird. Digitale und analoge Sensoreingänge sind für eine Positionserfassung der Motoren vorhanden. Eine abgesicherte Spannungsversorgung erlaubt den Anschluss eines Terminals oder einer Anzeigeeinheit speziell im Stand-alone-Betrieb. Die Elektronik ist in einem Kunststoffspritzgehäuse mit einer Grundfläche von ca. 150 mm x 120 mm vergossen und somit gegen Stoß, Vibration und Feuchtigkeit geschützt. Umfangreiche Erfahrungen hat der Hersteller, der auch kundenspezifische Komplettsysteme anbietet, u.a. im Bereich der Sonderfahrzeuge für den Landtechnikbereich, wo er z.B. namhafte Landmaschinenhersteller beliefert.

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