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HMI-Systeme entwickeln Modulare Embedded-Systeme für Display-Anwendungen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit den beiden Embedded-Systemen MT-Extreme und MT-Infinity lassen sich unter anderem Display-Anwendungen entwickeln. Basis- und Prozessorboard sind physikalisch getrennt.

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Das Prozessorboard MT-Extreme ist mit vier 80-poligen Steckverbindern konnektiert. Ein entsprechendes Schnittstellenboard ist separat.
Das Prozessorboard MT-Extreme ist mit vier 80-poligen Steckverbindern konnektiert. Ein entsprechendes Schnittstellenboard ist separat.
(Bild: AdKom)

Ob für Steuerungen, Terminals oder auch für Display-Anwendungen: Mit dem Embedded-Systemen MT-Extreme und MT-Infinity bietet M-Tronic Design und Technology zusammen mit ADKOM Elektronik Entwicklungslösungen an, bei der nur die Schnittstellen vorhanden sind, die auch benötigt werden. Die Systeme bestehen aus dem Schnittstellenboard und den beiden Prozessor-Boards MT-COM. Dieses ist mit vier 80-poligen Steckverbindern konnektiert. Die Rechenleistung übernimmt bei MT-Extreme ein Freescale i.MX536 ARM Cortex-A8-Prozessor mit einem Takt von 1 GHz. Bei MT-Infinity übernimmt dies ein Freescale i.M6xxx Quad/Dual-Core 1 GHz Cortex A9 Prozessor.

Über eine SODimm-Adapterplatine lassen sich verschiedene TFT-Displays mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (Full-HD) ansteuern. Zu den weiteren Schnittstellen gehören VGA, DVI oder LVDS. Außerdem lässt sich der USB-Port beispielsweise für Bluetooth, ZigBee oder W-LAN verwenden.

Ergänzende Adapter-Platine

Ergänzend hat der Hersteller eine Adapter-Platine im Angebot, mit der sich TFT-Displays mit und ohne Touch (resistiv oder kapazitiv) ansteuern lassen. Auf dieser Platine stehen beispielsweise digitale oder analoge Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Ein USB2.0-Host, SPI und I²C. Daneben sind beide Systeme auch als sogenannte Headless-Steuerung als Master/Slave einsetzbar. In diesem Fall wird auf ein Display zur Ausgabe verzichtet.

Unterstützte Betriebssysteme sind Linux, Windows Embedded Compact 7 und Android. Die Betriebssysteme lassen sich vom Hersteller anpassen. Das bringt erhebliche Vorteile für den Anwender: Dieser kann mit seinem Projekt beginnen und kann wiederum flexibel auf seine Kundenanforderungen reagieren.

In der Standard-Ausführung sind alle Schnittstellen auf der Platine bestückt. Eine individuelle Bestückung ist ebenfalls möglich. Notwendige Schnittstellen lassen sich stehend und/oder liegend realisieren. Zudem ist es möglich, eine eigene Schnittstellenplatine zu layouten. Die Entwicklung kann vom Kunden oder von M-Tronic erfolgen.

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