ZF auf der IAA Mobility „Modular eDrive Kit“ reduziert Entwicklungszeit für E-Antriebe um bis zu 50 Prozent

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Zur IAA Mobility präsentiert ZF sein umfassendes Portfolio an modularen Elektrifizierungs-Lösungen. Die Weltneuheit „Modular eDrive Kit“ bedient die international steigende Nachfrage nach rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Mit ihr kann ZF die Entwicklungszeit für neue E-Antriebe um bis zu 50 Prozent reduzieren.

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Weltneuheit auf der IAA: Mit seiner neuen, modularen Plattform von E-Antrieben, dem „Modular eDrive Kit“, nimmt ZF die steigende Nachfrage nach rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen vorweg. Mit dem Baukasten kann ZF die Zeit zwischen Neuentwicklung und Serienreife halbieren.
Weltneuheit auf der IAA: Mit seiner neuen, modularen Plattform von E-Antrieben, dem „Modular eDrive Kit“, nimmt ZF die steigende Nachfrage nach rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen vorweg. Mit dem Baukasten kann ZF die Zeit zwischen Neuentwicklung und Serienreife halbieren.
(Bild: ZF)

Highlight auf der IAA 2021 ist das „Modular eDrive Kit“ für rein elektrische Antriebe. Die Weltneuheit bündelt die gesamte Expertise des E-Mobility-Teams von ZF für Systemlösungen, Komponenten und Softwaresteuerungen in einer flexiblen und modularen Plattform.

Ein wesentlicher Vorteil des konsequenten Baukasten-Ansatzes sind kürzere Entwicklungszeiten: „Mit unserem ‚Modular eDrive Kit‘ erreichen wir künftig eine Halbierung der Entwicklungszeit bis zur Serienreife“, sagt Stephan von Schuckmann, Mitglied des ZF-Vorstands und verantwortlich für die Division Electrified Powertrain Technology.

Für unterschiedliche Fahrzeugsegmente geeignet

Zudem eignet sich das „Modular eDrive Kit“ für unterschiedliche Fahrzeugsegmente: Konfigurationen mit E-Maschinen von 75 bis 400 kW Leistung und von 350 bis 540 Nm Drehmoment sind möglich, und lassen sich auf maximale Performance und Effizienz auslegen.

Das Modular eDrive Kit kann zum Beispiel vom Kompaktwagen, mit 100-kW-Antrieb und 400-V-Inverter, bis zum Premiumsegment, mit 200 kW und 800-V-Inverter auf Silizium-Karbid-Basis, alles abbilden und bietet damit eine größtmögliche Spreizung – je nachdem, ob Kosteneffizienz oder Technologieführerschaft im Fokus stehen.

Weil Systemdesign, Bauweise, Software, E-Motorenkonzept, Kühlung sowie einige Komponenten plattformübergreifend entwickelt werden, entstehen Synergieeffekte und ein vom Start weg höherer Reifegrad. Das Basispaket fußt auf bewährter ZF-Serientechnik und kann je nach spezifischer Kundenanforderung schnell ergänzt oder ausgetauscht werden.

Antriebsplattform bringt Effizienzsteigerungen

Das „Modular eDrive Kit“ umfasst drei Leistungsklassen sowie die Segmente „Premium“ (800 V SiC) und „Basic“ (400 V). Drei E-Antriebe, deren Erfahrungen in das „Modular eDrive Kit“ einfließen, stehen unmittelbar vor dem Serienstart: eine „Low“-Antriebslösung unterhalb 100 kW, eine „Mid“-Antriebslösung bis 200 kW – beide basierend auf ASM- oder PSM-Maschinen und einem Inverter mit 400-Volt-Technologie – sowie eine „High“-Lösung mit einer Leistung von über 200 kW, die im zweiten Halbjahr 2022 in Serie gehen wird und eine PSM-Maschine mit einem Silizium-Carbid-basierten Inverter auf 800-Volt-Technologie verbindet. „Alle neuen Antriebe bringen deutliche Verbesserungen bei Leistungsdichte, Gewicht und Wirkungsgrad“,betont Dr. Otmar Scharrer, bei ZF verantwortlich für die Entwicklung von elektrischen Antrieben.

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