Moderne Automobile haben einen enormen Speicherbedarf

| Autor / Redakteur: Martin Booth * / Thomas Kuther

Gefragte Datenspeicher: Moderne Automobile brauchen leistungsfähige und robust Speicherlösungen.
Gefragte Datenspeicher: Moderne Automobile brauchen leistungsfähige und robust Speicherlösungen. (Bild: Western Digital)

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Immer mehr elektronische Systeme in modernen Fahrzeugen benötigen auch leistungsfähige und für den Einsatz im Auto geeignete Speicher. Hier erfahren Sie, was Automotive Storage antreibt.

Für viele Käufer stellt die technologische Ausstattung eines Fahrzeugs mittlerweile einen größeren Kaufanreiz dar als der Motor oder andere Komponenten. In den letzten 20 Jahren konnten wir einen Trend von Fahrzeugen mit minimaler elektronischer Ausstattung hin zum Elektro- oder Hybridantrieb beobachten. Bei letzterem kontrollieren dutzende unabhängige Computer alle Funktionen von der Türverriegelung bis zur Batterie, von der Klimaregelung zum Motor, zur Aufhängung und zu den Steuerungssystemen für die Beständigkeit und Sicherheit. Diese Systeme generieren ein großes Datenvolumen, was besondere Erfordernisse an die Storage-Strategien mit sich bringt.

Das Speichern von Daten innerhalb des Fahrzeugs spielt hierbei eine tragende Rolle. Es wird davon ausgegangen, dass der Bedarf an höheren Storage-Kapazitäten, die den hohen Anforderungen der Fahrzeugumgebung gerecht werden, weiter ansteigen wird. Die Bandbreite und Komplexität der von Software betriebenen Funktionen in Fahrzeugen entwickelt sich stetig weiter. Die Software vernetzt sich zudem immer stärker mit dem Internet – vor allem im Hinblick auf die Entwicklung hin zum teilautonomen beziehungsweise autonomen Fahren. Schon bald wird der Storage-Bedarf innerhalb moderner, autonomer Fahrzeuge ein Terabyte oder mehr übersteigen.

Bis jetzt waren Infotainment- und Navigationssysteme die wichtigsten Faktoren für hochleistungsfähige automobile Computersysteme und Storage innerhalb des Fahrzeugs. In den letzten Jahren ging mit der Entwicklung dieser Systeme eine Verlagerung des Storage-Bedarfs einher. Zunächst von optischen Laufwerken (vor allem für Kartendaten) hin zu Festplatten und schließlich Flash-basierten Storage-Systemen.

Anschließend zu Flash-Storage mit höheren Kapazitäten in Form von systeminternen integrierten Flash-Speichern (EFDs), um größere Datenmengen und Multimedia-Content mit hoher Auflösung bereitstellen zu können. Da die Entwicklung dieser Systeme beständig voranschreitet stellt sich die Frage, wie mit dem Storage-Bedarf moderner Fahrzeuge umzugehen ist, wenn diese Systeme mit Smartphones oder der Cloud vernetzt werden.

Verbraucher sind daran gewöhnt, dass bei Smartphones und Tablets die Hardware alle paar Jahre ausgetauscht wird und Software-Apps wöchentlich upgedatet werden. Automobilhersteller haben aufgrund ihrer Qualitätsanforderungen Schwierigkeiten mit diesen Trends mitzuhalten. Der Entwicklungs- und Test-Zyklus eines automobilen Infotainment-Systems kann bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen.

Insbesondere im Vergleich zu Verbraucherelektronik besteht die Gefahr, dass die Technologie bei ihrer Einführung schon nicht mehr aktuell ist. Bei der Serienversion des Infotainment-Systemen wird typischerweise davon ausgegangen, dass die Verfügbarkeit des Systems der Modellaufzeit des Fahrzeugs entspricht, was fünf Jahre oder mehr ausmachen kann. Es kann also tatsächlich zwischenzeitlich veralten.

Integrierte Technologien sind im Kommen: Sie vernetzen das Smartphone des Fahrers mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs und lassen Drittanwendungen per Bildschirm und mit Hilfe der Fahrzeugtasten steuern. Die Nutzung eines Smartphones über einen kleinen Bildschirm in Augennähe ist jedoch etwas ganz anderes als eine Anwendung während der Fahrt zu bedienen. Für die Infotainment-Systeme der Automobilhersteller ist es daher noch ein weiter Weg bis sie ein optimales Benutzererlebnis im Inneren des Fahrzeugs schaffen können.

Das Infotainment-System eines Fahrzeugs zukunftssicher zu machen, bedeutet auch ausreichend Speicherkapazität bereitzustellen, um neue Anwendungen herunterzuladen und zu verwalten. Es ist ebenso wichtig, dass die Hardware einen Lebenszyklus von 10 bis 15 Jahren hat, anders als die Lebensdauer von Unterhaltungselektronik, die typischerweise auf wenige Jahre ausgerichtet ist.

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Ich habe noch Schwierigkeiten, das Problem zu verstehen ... Für die kritischen Bereiche des...  lesen
posted am 17.10.2017 um 15:31 von Unregistriert


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