Modellbasierte Entwicklung

Modelle inklusive Schnittstellen und Parameter zentral verwalten

| Redakteur: Thomas Kuther

(Bild: dSpace)

Mit der Version 1.3 der Datenmanagement-Software SYNECT ergänzt dSPACE sein Test-, Signal-, Parameter- und Variantenmanagement für die modellbasierte Entwicklung um ein leistungsstarkes Modellmanagement. SYNECT erlaubt die Verwaltung von System-, Funktions- und Streckenmodellen zusammen mit den zugehörigen Schnittstellendaten, Parametern und Dateien.

Ingenieuren, Software-Entwicklern und -Architekten steht nun ein geeignetes Werkzeug für das Lebenszyklus-Management ihrer Modelle zur Verfügung – von der Anforderung über die Struktur- und Schnittstellendefinition bis hin zur Verwaltung der Modelldateien. SYNECT hilft, Kosten und Aufwände beim Schutz von wichtigem geistigem Eigentum in Form von Modellen zu reduzieren sowie die Entwicklungskosten zu verringern, indem eine effiziente Wiederverwendung dieser Modelle durch mehr Transparenz und Verfügbarkeit ermöglicht wird. Zudem bietet SYNECT durch die Granularität der verwalteten Informationen ein umfassenderes und mächtigeres Modellmanagement, als dies mit rein dateibasierten Lösungen möglich ist.

Für verteilt und global arbeitende Entwicklungsteams übernimmt das SYNECT-Modellmanagement die Rolle einer zentralen Plattform zum Austausch und zur Wiederverwendung von Modellen.

SYNECT 1.3 bietet zahlreiche weitere Verbesserungen und neue Funktionalitäten. Dazu zählen eine umfassende Nutzer- und Rechteverwaltung, die Visualisierung der Versionshistorie, Versionsvergleiche, ein generischer Python-Adapter zur Anbindung kundenspezifischer Testumgebungen etc. Zudem unterstützt die neue Version die Anbindung von PTC Integrity für das Anforderungsmanagement und liefert Ergänzungen rund um das anforderungsbasierte Testen.

Die zahlreichen Modelle, die bei der Entwicklung von eingebetteter Elektronik entstehen, können mit SYNECT zentral verwaltet und leicht über Teams und Projekte hinweg wiederverwendet werden. SYNECT ermöglicht eine hierarchische und modulare Darstellung der verwalteten Modelle und Teilmodelle. Die flexible Metadatenverwaltung erlaubt eine umfangreiche Klassifizierung und Kategorisierung der Modelle und vereinfacht damit die Suche und Integration von Modellen. Eine integrierte Simulink-Schnittstelle erzeugt aus einer Modellanalyse die entsprechenden Struktur- und Schnittstelleninformationen für das Modellmanagement. Zudem kann SYNECT Simulink-Rahmenmodelle aus den SYNECT-Daten erzeugen, um neue Modellversionen oder -varianten zu erstellen. Dieser Vorgang ist weitaus weniger zeitaufwendig, als ein Modell komplett neu zu erstellen und erhöht die Genauigkeit durch die Bereitstellung vordefinierter Datentypen, Schnittstellen und Strukturen. Das Angebot an unterstützten Modellformaten wird zukünftig weiter ausgebaut, unter anderem durch eine Unterstützung des FMI (Functional Mock-up Interface)-Standards in der nächsten SYNECT-Version.

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