Größter Branchentreff für Mobilfunk Mobile World Congress soll als Präsenzveranstaltung stattfinden

Autor / Redakteur: dpa / Michael Eckstein

Vorbild Shanghai: Trotz Corona-Pandemie halten die Veranstalter an der wichtigen Mobilfunkmesse in Barcelona fest. Ein strenges Hygienekonzept soll die Gefahr von Infektionen bannen.

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Mobilfunk soll Menschen verbinden: Das hat sich auch der Mobile World Congress auf die Fahne geschrieben: Veranstalter GSMA hält an der Mobilfunkmesse in Barcelona als Präsenzveranstaltung fest.
Mobilfunk soll Menschen verbinden: Das hat sich auch der Mobile World Congress auf die Fahne geschrieben: Veranstalter GSMA hält an der Mobilfunkmesse in Barcelona als Präsenzveranstaltung fest.
(Bild: Clipdealer)

Nachdem die Mobilfunk-Messe Mobile World Congress letztes Jahr sehr kurzfristig aufgrund der sich anbahnenden Corona-Pandemie abgesagt wurde, will Veranstalter GSMA die diesjährige Veranstaltung durchführen – und damit Ende Juni mit Corona-Sicherheitsmaßnahmen Zehntausende Menschen in Barcelona zusammenbringen. Unter anderem müssen alle Besucher vor Betreten des Messegeländes ein negatives Testergebnis vorzeigen und alle 72 Stunden einen weiteren Test machen. „Nach heutigem Stand glauben wir, dass wir 45.000 bis 50.000 Teilnehmer haben können“, sagte Stephanie Lynch-Habib vom Veranstalter GSMA dem Finanzdienst Bloomberg.

Der Mobile World Congress würde damit schon deutlich kleiner als zuletzt üblich ausfallen: Zur vergangenen Auflage 2019 kamen 109 000 Besucher. Der wichtigste Branchentreff der Mobilfunk-Industrie, der üblicherweise im Februar stattfindet, war im vergangenen Jahr unter den ersten Großevents, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden. Die GSMA, ein Branchenverband der Mobilfunker, erprobte ihr Sicherheitskonzept vor wenigen Wochen bei einem Event mit 17.000 Teilnehmern in Shanghai. Dabei seien keine Corona-Fälle festgestellt worden, sagte Lynch-Habib.

Zu dem Montag vorgestellten Sicherheitskonzept der GSMA für die Messe in Barcelona gehören Schnelltest-Stationen, zusätzliche Ein- und Ausgänge in den Messehallen, verbesserte Lüftungsanlagen und eine Maskenpflicht. Die Teilnehmer werden auch eine App herunterladen müssen, die zur Kontaktnachverfolgen verwendet werden kann.

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