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Mit Sensoren wichtige Größen bei Pumpen im Blick

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Maschinen überwachen und den reibungslosen Betrieb sicherstellen: Dank Sensoren lassen sich Schäden frühzeitig erkennen und die Anlagen vorausschauend warten.

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Pumpen jederzeit überwachen und die Messdaten mit cleveren Algorithmen auswerten.
Pumpen jederzeit überwachen und die Messdaten mit cleveren Algorithmen auswerten.
(Bild: BestSens)

Digitalisierung und Vernetzung bei Pumpen bedeutet, jederzeit mit ihnen zu interagieren, zu überwachen und geplant instand zu setzen. Dazu hat BestSens die sogeannte BeMoS-Multiparamtermessung entwickelt: Basierend auf der Technik der akustischen Oberflächenwellen lassen sich alle relevanten Größen von Lagerung und Schmiermittel in einem System erfassen. Bei den Hochleistungspumpen ist es vor allem der Axialschub, wann ein Lager und somit die Pumpe ausfällt.

Zwei mikroakustische Schallköpfe

Das System besteht aus zwei speziellen mikroakustischen Schallköpfen, den sogenannten BeMoS-Sensoren, die wie eine Schraube im Lagersitz montiert sind. Die Sensoren werden über Kabel an den eigenen Controller angeschlossen. Dieser sendet elektrische Spannungsimpulse aus, die vom Sensor als mechanische Schwingung auf den Lagerring übertragen werden. Die Ausbreitung der mechanischen Schwingung erfolgt als akustische Oberflächenwelle, die sich auf der Außen- und Innenseite des Außenrings des Lagers ausbreitet und vom zweiten Sensor wieder in ein elektrisches Signal gewandelt wird. Die Oberflächenwelle breitet sich abhängig vom mechanischen Belastungszustand des Außenrings aus und besitzt die Eigenschaft der starken Wechselwirkung mit Flüssigkeiten und somit auch mit dem Schmiermedium.

Dienstleistungen und datengetriebene Auswertungen werden von den Applikations- und Elektroingenieuren sowie IT-Spezialisten betreut.

Pumpen mit Sensoren überwachen (externer Link)

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