Mit Sensoren die Luftqualität im Gebäude ermitteln

| Redakteur: Hendrik Härter

Mit verschiedenen Sensor-Systemen lässt sich die Luftqualität in Büroräumen messen.
Mit verschiedenen Sensor-Systemen lässt sich die Luftqualität in Büroräumen messen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Kohlendioxid, Feuchte und Temperatur: Das sind wesentliche Parameter, welche die Qualität der Raumluft definieren. Mit entsprechenden Sensor-Modulen kann der Anwender die Messdaten ermitteln.

Vor allem in Büroräumen hat die Qualität der Raumluft auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter einen entscheidenden Einfluss. Der Schweizer Sensor-Spezialist Sensirion bietet für die Luftqualität drei verschiedene Sensor-Entwicklungen an. Der Feinstaubsensor SPS30 arbeitet nach dem Prinzip der optischen PM-Sensoren. Hier detektiert ein Laser die Verschmutzung durch Partikel und misst hochgenau. Der Hersteller garantiert eine Lebensdauer von mehr als acht Jahren. Zudem bieten die Algorithmen von Sensirion eine hohe Genauigkeit bei den PM-Typen und hochauflösendes Partikelgrößen-Binning. Der Anwender hat die Möglichkeit, verschiedene Umweltstäube sowie andere Arten von Partikeln zu detektieren. Das Sensor-System misst 41 mm x 41 mm x 12 mm. Damit eignet es sich beispielsweise für die Wandmontage oder in kompakten Luftqualitätsindikatoren.

Mit dem Sensor-Modul für CO2 sowie Feuchte- und Temperaturmessungen kann der Anwender den Anteil von Kohlendioxid ermitteln. Zusammen mit der NDIR- (nichtdispersiver Infrarotsensor-) Messtechnik wird neben dem Kohlendioxid auch die Feuchte und die Temperatur auf einem Sensor-Modul gemessen. Externe Wärmequellen stören die Messung nicht, da mithilfe eines Algorithmus diese herausgerechnet werden. Dank des angewandten Zweikanalprinzips, welche die Konzentration des Kohlendioxids misst, ist der Sensor dazu ausgelegt, Langzeitdritfs automatisch zu kompensieren.

Die Multi-Pixel-Gassensor-Plattform SGP ermittelt die Luftqualität in Räumen. Der SGP bietet ein komplettes Gassensorsystem, das in einem DFN-Gehäuse mit 2,45 mm x 2,45 mm x 0,9 mm untergebracht ist. Ausgestattet ist die Plattform mit einer I²C-Schnittstelle und vollständig kalibrierten Luftqualitätsausgangssignalen. Dank der MOXSens-Technik ist das Sensor-Modul robust gegenüber Siloxane, womit sich die Langzeitstabilität und Genauigkeit erhöht. Der SGP kombiniert außerdem mehrere Metalloxid-Sensorelemente, die sogenannten die Pixel auf einem Chip, um detailliertere Luftqualitätssignale zu liefern. Damit lässt sich die Luftqualität in Innenräumen für mobile Anwendungen messen.

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