Mit modernen Leitungen die Gebäudeverkabelung optimieren

| Autor / Redakteur: Dr. Gerald Berg und Stefan Wiener * / Kristin Rinortner

Gebäudeverkabelung: Ein zukunftsorientiertes Verkabelungskonzept mit MMF und Kupferkabelkombinationen garantiert einen schnellen Datentransport, der für Industrie 4.0, das Internet der Dinge und Big Data notwendig ist.
Gebäudeverkabelung: Ein zukunftsorientiertes Verkabelungskonzept mit MMF und Kupferkabelkombinationen garantiert einen schnellen Datentransport, der für Industrie 4.0, das Internet der Dinge und Big Data notwendig ist. (Bild: Rosenberger OSI)

Eine zukunftsorientierte Gebäudeverkabelung kombiniert Glasfaser- und Kupferkabel. Dieser Beitrag zeigt auf, worauf Sie bei der Planung einer neuen Gebäudeverkabelung achten sollten.

Bei Neu- und Umbauten von gewerblichen Räumen gehört die Gebäudeverkabelung zu den wichtigsten Gewerken. Jeder Handgriff muss sorgfältig geplant werden, um nachfolgende Arbeiten nicht zu verzögern. Leitungsrohre, Kabel, Etagenverteiler oder Anschlussdosen im gesamten Gebäude, auf den Etagen bis hin in einzelne Räume – der klassische Installationsaufwand ist hoch.

Eine moderne Gebäudeverkabelung bietet sich hier als Alternative an. Sie wird bei Umbauten notwendig, weil die bestehende Verkabelung den Anforderungen kontinuierlich steigernder Datenvolumina nicht mehr genügt.

Bei Neubauten ist es auch mit Blick auf die Investitionssicherheit sinnvoll, von Anfang an auf ein zukunftsorientiertes Verkabelungskonzept zu setzen, das einen höheren Datentransport garantiert. So werden Unternehmen fit für Industrie 4.0, das Internet of Things (IoT) und Big Data.

Moderne Geschäftsanwendungen generieren heute so viele Daten wie nie zuvor. Und ein Ende der wachsenden Datenvolumina ist nicht abzusehen. Das führt in vorhandenen IT-Infrastrukturen nicht selten zu Einbußen der Leistungsfähigkeit. In vielen Unternehmen steht daher die Modernisierung der Gebäudeverkabelung an.

Beispiele für schier explodierende Datenquellen sind die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) oder das Internet der Dinge. Vernetzte Geschäfts- sowie Fertigungs- und Lieferprozesse generieren Daten im Sekundentakt. So entstehen unvorstellbare Datenmengen, die über die Datennetzwerke von Gebäuden laufen, um am Zielort verarbeitet und gespeichert zu werden.

Hier spielt die vorhandene Verkabelung häufig nicht mehr mit. Organisationen stehen daher zunehmend vor der Entscheidung, vorhandene Datenwege zu erweitern oder durch eine neue Generation von Kabeln abzulösen. Obwohl die Verkabelung im Kommunikationsverbund zwischen Rechenzentrum und den Arbeitsplätzen in den Büros oder Fertigungsstätten ein zentrales Element ist, fristet sie in der Aufmerksamkeitsskala eher ein Schattendasein. Im Tagesbetrieb findet sie meist kaum Beachtung.

Das Erstaunen ist allerdings meist groß, wenn die Kabel nicht mehr funktionieren – sei es wegen der Überlastung, sei es, weil sie veraltet sind.

Moderne Applikationen treiben das Datenvolumen in die Höhe

Mit der zunehmenden Verbreitung von Industrie 4.0, IoT und Big Data haben sich die Ansprüche an den Datendurchsatz und die Leistungsfähigkeit deutlich verändert. Der digitale Mensch will den Zugriff auf Daten und Prozesse rund um die Uhr. Sei es beim Geldabheben mitten in der Nacht oder bei der Arbeit am Schreibtisch sowie am Produktionsrechner in der Fertigung.

Geht die Technik im Hintergrund in die Knie, ist die Verwunderung meist groß. Es fehlt schlichtweg das Verständnis dafür, dass ein Service nicht jederzeit zur Verfügung steht, da sowohl die Technik als auch die Applikationen gewisse Wartungsintervalle benötigen.

Daten sind ein essentieller Bestandteil unseres Lebens und unserer Arbeitswelt, weshalb deren Verfügbarkeit und die Leistungsfähigkeit der Services immer wichtiger werden. Die Verkabelung in Rechenzentren, Bürogebäuden und Fertigungsumgebungen spielt dabei eine zentrale Rolle. Dass auch Kabel in die Jahre kommen können, wird gerne verdrängt. So scheuen viele Unternehmen die notwendige Erneuerung ihrer Verkabelung.

Meist ist die Neuinstallation mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Und dann bleibt immer noch die Frage, ob die Performance der neuen Infrastruktur tatsächlich die hoch gesteckten Erwartungen erfüllt. Eine neue Generation von Kabeln bietet sich hier als probate Lösung an.

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