Keramikvielschicht-Chipkondensatoren Mit Metall-Anschlüssen und hoher Spannungsfestigkeit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Murata Electronics hat zwei neue Serien von Keramikvielschicht-Chipkondensatoren (MLCCs) mit Metall-Anschlüssen und temperaturkompensierender U2J-Charakteristik vorgestellt.

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Für Automotive-Anwendungen konzipiert: Die KCM-Reihe bietet geringe Verluste und gute Stabilitätseigenschaften bei hohen Temperaturen, hohen Spannungen und hohen Frequenzen.
Für Automotive-Anwendungen konzipiert: Die KCM-Reihe bietet geringe Verluste und gute Stabilitätseigenschaften bei hohen Temperaturen, hohen Spannungen und hohen Frequenzen.
(Bild: Murata)

Die für Automotive-Anwendungen konzipierte KCM-Reihe bietet geringe Verluste und gute Stabilitätseigenschaften bei hohen Temperaturen, hohen Spannungen und hohen Frequenzen.

Für allgemeine Anwendungen ist die Serie KRM ausgelegt, von der einige Ausführungen eine Nennspannung von 1250 VDC aufweisen. Beide Serien sind hauptsächlich für die Verwendung in Snubber-Schaltungen für IGBTs vorgesehen, die vorwiegend im Automotive-Bereich und in industriellen Anwendungen eingesetzt werden.

Eine Snubber-Schaltung schützt Stromversorgungen vor hohen Spannungsspitzen, die beim Schalten auftreten können. Das kapazitive Element in der Schaltung absorbiert die Spannungsspitzen, die durch die Induktivität des Übertragers oder der Verdrahtung hervorgerufen werden, und schützt damit die Schaltbausteine die peripheren Bauelemente. Da die Verwendung kompakter interner Module in Automotive- und Industrie-Anwendungen immer mehr zunimmt, besteht ein wachsender Bedarf an miniaturisierten elektronischen Bauelementen, die hohen Temperaturen widerstehen können.

„Murata hat einmal mehr seine technologische Expertise genutzt, um die neuen Produktlinien KCM und KRM zu entwickeln und auf den Markt zu bringen“, kommentiert Takanori Hibino, Capacitors Product Manager bei Murata Europe. „Dies hat dazu geführt, dass diese neuen MLCCs geringere Verluste aufweisen und weniger Wärme entwickeln als ähnliche Bauelemente, in denen Keramikmaterial mit einer hohen Dielektrizitätskonstante zum Einsatz kommt. Da wir einen temperaturkompensierenden Keramikwerkstoff mit minimalen Kapazitätsänderungen einsetzen, kommen die Lösungen problemlos mit den hohen Spannungen während des Schaltens zurecht.“

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