Board-Level-Kameras Mit Flüssiglinsen, Active Focus und USB-C-Anschluss

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: IDS)

Diese Boardlevel-Kameras für USB 3.1 Gen 1 aus der uEye-LE-Familie von IDS sind als Varianten zur Verwendung und Steuerung von Flüssiglinsen-Objektiven erhältlich. Die Kameras fokussieren in Millisekunden auf unterschiedliche Objektabstände – und das für Millionen von Zyklen, verschleißfrei und ohne bewegliche Teile. Damit eignen sie sich für Anwendungen, in denen der Arbeitsabstand häufig wechselt. Bei den von IDS angebotenen Modellen lässt sich der Fokus software-basiert – per Bedienoberfläche des uEye Cockpits oder per API – nachjustieren. Dadurch können Anwender den Fokus auch in Applikationen einstellen, bei denen das Objektiv manuell nicht mehr zu erreichen ist. Aktuell gibt es die uEye LE AF (Active Focus) Boardlevel-Lameras mit zwei Sensorelementen: mit dem 6,4-MPixel-Sensor (Rolling Shutter) für Farbe bzw. Monochrom IMX178 von Sony und dem 18,1-MPixel-Sensor AR1820HS (Rolling Shutter) für Farbe von ON Semiconductor. Varianten mit IMX265-Sensor (3,17 MPixel, Global Shutter), IMX290-Sensor (2,12 MPixel, Rolling Shutter) und dem ON Semiconductor PYTHON 480 (0,49 MPixel, Global Shutter) sind in Planung. Die Modelle verfügen jeweils über S-Mount oder CS-/C-Mount, einen verdrehsicherem USB-C-Anschluss und sind mit einem 10-poligen I/O SMD-Stecker für GPIO, Trigger und Blitz ausgestattet. Gleichzeitig ermöglichen sie IDS-typisches Plug & Play. Per USB Power Delivery ist es außerdem möglich, eine variable Peripherie-Spannungsversorgung am I/O-Port anzubieten. Zum Einsatz kommen die Kameras etwa in Logistiksystemen, Mikroskopie oder Verkehrsüberwachung.

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