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Hall-Sensoren Mit digitalen Schnittstellen für raue Einsätze

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Die integrierten Hall-Sensoren HAL 2830 und HAL 2850 von Micronas meistern raue Umgebungsbedingungen. Standardmässig haben sie einen Mikrocontroller, einen Temperatursensor, On-Chip-Kompensation

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die integrierten Hall-Sensoren HAL 2830 und HAL 2850 von Micronas meistern raue Umgebungsbedingungen. Standardmässig haben sie einen Mikrocontroller, einen Temperatursensor, On-Chip-Kompensation und einen Digitalausgang. Intern arbeiten sie digital und können mit einer individuellen, 12 Bit breiten Seriennummer programmiert werden. Beide Sensoren haben Open-Drain-Ausgänge, ermöglichen dort jedoch die Slew-Rate-Steuerung, um elektromagnetische Interferenzen zu verringern.

Elektrisches Rauschen tritt speziell im Motorraum auf. Da es die Amplitude eines Signals beeinträchtigt, ist es sinnvoll, wie beim HAL 2850 mit Pulsbreitenmodulation zu arbeiten. Änderungen der Amplitude in Folge von Rauschen werden ignoriert. HAL 2850 kann zwischen 30 bis 2000 Impulse pro Sekunde liefern. HAL 2830 nutzt SAE-J2716-SENT zur Datenübertragung. SENT verbessert PWM-Techniken, indem zu Beginn des Signals ein Referenz-Kalibrationsimpuls und am Signalende eine Prüfsumme bereitgestellt werden. SENT kann mit 10-Bit-A/D-Wandlern und PWM-Techniken Methoden mit niedrigerer Auflösung ersetzen und ist eine Low-Cost-Alternative zu CAN oder LIN. SENT. HAL 2830 hat eine Funktion für Temperaturmessungen. Micronas bietet zu den Sensoren ein Applikations-Kit an. Die Hall-Sensoren im TO-92UT-Gehäuse meistern Temperaturen von -40 bis +170°C. Die Preise variieren je nach Modell.

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