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Grundlagenwissen Beleuchtung Mit Controller und Netzteil eine OLED ansteuern und dimmen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die Vorteile eine OLED liegen auf der Hand: Flach und ein homogenes Licht. Doch auf Controller und Netzteil kann man nicht verzichten. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.

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OLED-Leuchte: Der Controller übernimmt die Stromregelung bei der OLED. Das ist notwendig, da eine OLED altert und sich dabei der statische Widerstand erhöht.
OLED-Leuchte: Der Controller übernimmt die Stromregelung bei der OLED. Das ist notwendig, da eine OLED altert und sich dabei der statische Widerstand erhöht.
(Bild: Hema)

Das Licht der OLED gilt als angenehm, zudem sind sie flach und flexibel. Damit lassen sich OLED-Leuchtenmodule in ganz unterschiedlichen Anwendungen einsetzen. Doch für viele Entwickler stellt sich die Frage: Wie lässt sich eine OLED ansteuern? Das ist eine berechtigte Frage, wenn man mit OLEDs experimentieren will.

Hier kommt hema electronic ins Spiel: Das Unternehmen baut bereits Controller für LED-Leuchten und OLEDs, die beispielsweise in der industriellen Bildverarbeitung eingesetzt werden. Die Inspektion mit Kameras benötigt einen homogen ausgeleuchteten Hintergrund: Auch in der Mikroskopie ist das eine notwendige Bedingung, genau die Eigenschaften einer OLED.

Der Vorteil der OLED: Sie ist ein Kaltstrahler und sendet keine Wärme aus. Die flache Bauform soll beim Einbau erhalten bleiben. Dazu sollte nur ein dünnes Kabel zur OLED führen.

Ganz ohne Controller und Netzteil kommt man dabei nicht aus. Beide kann der Anwender an anderer Stelle seines Aufbaus besser unterbringen. Außerdem möchte man mehrere OLEDs einbauen, die zudem noch dimmbar sein sollen. Dafür ist ein Regler notwendig.

Ein möglicher Aufbau kann folgendermaßen aussehen: Auf der einen Seite eine kleine Einheit, die unauffällig an einer anderen Stelle versteckt wird. Das kann beispielsweise die Halterung, der Standfuß oder eine Stelle am Möbelstück sein.

Alternativ ist der Aufbau eines Controllers so flach, dass er die Gesamthöhe der OLEDs kaum stört. In diesem Fall wird die rückwärtige Abdeckung gleich als Träger für Leitungen und Bauteile verwendet. Im montierten Zustand hat der Anwender nur die Leuchtfläche mit zwei Drähten und eventuell einen flachen eingebetteten Dimmschalter vor sich.

Controller übernimmt die Stromregelung der OLED

Gleichzeitig bis zu vier OLEDs steuert der Controller von hema. Zudem lässt er sich noch dimmen. OLEDs benötigen einen geregelten Konstantstrom. Dieser hängt außerdem von Fabrikat und Typ der OLED ab und ist dementsprechend unterschiedlich. Leider altert auch eine OLED und das führt dazu, dass sich der statische Widerstand erhöht.

OLED ansteuern: Stromversorgung und Treiber lassen sich so anbringen, dass sie die flache Bauform der OLED nicht beeinflusst. Auch auf dimmen der OLED muss man nicht verzichten.
OLED ansteuern: Stromversorgung und Treiber lassen sich so anbringen, dass sie die flache Bauform der OLED nicht beeinflusst. Auch auf dimmen der OLED muss man nicht verzichten.
(Bild: Hema)

Bei gleicher Spannung würde die OLED dunkler. Eine Stromregelung gleicht den Effekt aus, da die Helligkeit der OLED proportional zum Betriebsstrom verläuft. Eine wichtige Eigenschaft eines Controllers für OLEDs besteht darin, Strom- und Spannungsspitzen zu vermeiden. Diese schädigen die OLED.

Ebenso muss der Treiber sauber ein- und ausschalten. Eine defekte OLED neigt dazu, ein kurzschlussartiges Verhalten zu zeigen. Das muss der Controller berücksichtigen und absichern. OLED und Controller werden mit einer Spannung von 24 V und einen Strom von mindestens 500 mA versorgt. Das richtet sich danach, wie viele OLEDs versorgt werden.

Zudem lassen sich OLEDs ohne Probleme dimmen. Dazu verwendet der Controller ein Potenziometer oder bei einer Einbauleuchte einen Dimmschalter, der an passender Stelle integriert wird.

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