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Building Blocks Mit COM-Express-Modulen IoT-Anwendungen rasch entwickeln

| Autor / Redakteur: Konrad Löckler * / Margit Kuther

Kundenspezifische Embedded-Systeme für IoT-Anwendungen lassen sich in kurzer Zeit nur durch vordefinierte Building Blocks realisieren. MSC bietet als Kernbausteine drei neue Modulfamilien mit skalierbarer Leistung an.

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MSC C6C-BW und MSC C6B-8SB: Die COM-Express-Modulfamilien (Type 6)
MSC C6C-BW und MSC C6B-8SB: Die COM-Express-Modulfamilien (Type 6)
(Bild: MSC)

Moderne Embedded-Systeme werden durch die enge Verzahnung der Hardware, Software und Mechanik immer intelligenter und komplexer.

Um kurze Innovationszyklen sicherzustellen, sind kompakte Produkte nur auf der Basis standardisierter Computer-on-Module (COM) realisierbar. Die sofort einsetzbaren Module bieten eine aktuelle PC-Funktionalität mit skalierbarer Prozessor- und Grafikleistung.

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Das COM wird einfach über einen normierten Standardstecker auf ein Baseboard gesteckt, auf dem alle anwendungsspezifischen Funktionen realisiert sind. Damit lassen sich nicht nur die Entwicklungskomplexität und die -kosten reduzieren, sondern auch die Time-to-Market des kompletten Systems deutlich optimieren.

Die Mehrheit der Embedded-Module entspricht in Größe und Leistung definierten, international anerkannten Standards. In den letzten Jahren haben sich die Formfaktoren COM Express der PICMG-Organisation und Qseven des SGET-Konsortiums durchgesetzt.

COM Express adressiert vor allem den High-End-Markt mit leistungsfähigen Modulen, die z.B. einen Intel-Core-Prozessor der 5. bzw. 6. Generation integrieren, aber auch Low-Power-Lösungen werden über die Formate Compact und Mini angeboten. Der Qseven-Standard, der kompakte Module einer Größe von 70 x 70 mm2 spezifiziert, unterstützt sowohl die x86- als auch die ARM/RISC-Architektur.

Steigender Einsatz von COMs in den nächsten Jahren

In den nächsten Jahren versprechen zahlreiche interessante Anwendungen einen überproportionalen Einsatz leistungsfähiger Computermodule. Besondere Herausforderungen verlangen die Entwicklungen von Embedded-Lösungen für zukünftige Märkte wie die Gebäudeautomatisierung, die Energietechnik oder das alles verknüpfende Internet of Things (IoT).

Voraussetzungen für das IoT sind skalierbare Low-Power-Prozessortechnologien, wartungsfreie Systemlösungen, ein durchdachtes Remote Management und intelligente Kommunikationsstrukturen. Die Hardware muss zuverlässig im 24/7-Betrieb laufen und über ausgefeilte Sicherheitsfunktionen verfügen. Maßgeschneiderte Embedded-Systeme nach Kundenwunsch lassen sich innerhalb kurzer Zeit und mit optimierten Kosten nur durch eine umfangreiche Palette an Standardprodukten und einem durchgängigen Plattformgedanken umsetzen.

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