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Nonius-Interpolation Mit 3 Sin/Cos-Signalen rechnen für Winkelauflösungen bis zu 26 Bit

| Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: IC-Haus)

Herzstück des neuen hochauflösenden Nonius-Encoders iC-MNF ist ein schneller Sinus-zu-Digital-Wandler in SAR-Architektur mit einer Interpolationsauflösung von 14 Bit. Hiermit können sehr kurze Wandlungszeit von nur 2,3 µs erzielt werden. Bei der Positionserfassung per Nonius-Abtastung mehrerer Skalen zahlt sich dieser Geschwindigkeitsvorteil besonders aus. Der iC-MNF tastet dazu simultan bis zu drei Sin/Cos-Spursignale ab. Interpolation und Digitalisierung erfolgen sequentiell. Über die konfigurierbare Noniusberechnung für 2 oder 3 Spuren können so exzellente Winkelauflösungen von bis zu 26 Bit erzielt werden, was 0,02 Winkelsekunden bezogen auf 360 Grad entspricht. Den ersten Nonius-Encoder brachte iC-Haus 2006 auf den Markt. Beim iC-MNF wurde jetzt der Wandlerkern komplett überarbeitet. So ist es gelungen, das Signal/Rausch-Verhältnis zu verdoppeln, was die Genauigkeit der Interpolation noch einmal signifikant verbessert. Um eine hohe Signalqualität bei der Abtastung von Drehgeber-Codescheiben zu erzielen, empfiehlt sich der Einsatz hochauflösender Abtast-ICs wie dem iC-PN oder dem neuen iC-PNH aus der EncoderBlue-Produktfamilie von iC-Haus. Darüber hinaus unterstützt der iC-MNF selbstverständlich auch Hall- oder magnetoresistive Sensoren. Anwendungsorientierte Schnittstellen vereinfachen die Implementierung: Der nur 7 mm x 7 mm große QFN-Baustein integriert neben einer SPI-Schnittstelle zur einfachen Anbindung an Mikrocontroller einen Fail-safe-RS422-Transceiver für BiSS C und SSI, sodass sich der iC-MNF direkt mit entsprechenden Steuerungen verknüpfen lässt.

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