Camera-Link-Modul Mit 12-MPixel-CMOS-Sensor und Global-Shutter

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: Sony)

In Serie fertigt Sony die Camera-Link-V2.0-Module XCL-SG1240, die mit einem Global-Shutter-CMOS-Sensor vom Typ 1.1 mit 12 Megapixeln ausgestattet sind und eine Bildrate von 20 fps unterstützen. Die Baureihe umfasst Farb- und Schwarz-Weiß-Module und erweitert Sonys Angebot an GS-CMOS-Bildverarbeitungsmodulen. Verschiedene Funktionen wie Area Gain, Shading-Korrektur, Burst-Trigger und PoCL-Funktionen wurden integriert. Die Kameras eignen sich für Bereiche auch mit niedrigen (0,5 lx), schlechten oder wechselnden Lichtverhältnissen. Mögliche Anwendungen sind das intelligente Transportwesen (ITS), die Automatisierungstechnik, Elektronikfertigung sowie die AOI/Panel-Inspektion. Die Entwicklung dieser Module ermöglicht darüber hinaus einen einfachen Übergang von CCD-Systemen. Damit lassen sich C-Mount-Objektivbefestigungen (>1 Zoll) mit der gleichen Befehlssteuerung wie von XCL-S900 und eine Camera-Link-Basiskonfiguration nutzen. Die Module verfügen über hardware- und softwaregesteuerte Synchronisation mit Triggermodi wie Burst, Flanken- und Pulsweitenerkennung. Die Serie XCL-SG1240 verwendet Sonys Pregius-GS-CMOS-Sensor vom Typ 1.1. Der Sensor gibt Bilder mit 4096 x 3000 Pixel bei 20 fps aus (Basiskonfiguration, 8 Bit, 3 Tap, Mono/Raw), wobei Bilder bei voller Auflösung mit 4122 x 3008 Pixel zur Verfügung stehen. Die Mindestlichtstärke der Module beträgt 0,5 lx (Iris: F1,4; Verstärkung +18 dB, Blende: 1/30 s) und die Empfindlichkeit beträgt F 5,6 (400 lx, Verstärkung: 0 dB, Blende 1/30s). Die Kamera bietet laut Hersteller ein Signal-Rausch-Verhältnis von mehr als 50 dB.

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