Unterschiede in Farbe und Helligkeit Minispektrometer und Ulbricht-Kugel vermessen LEDs auf Leiterplatten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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Mit dem GL SPECTIS 1.1, einem Minispektrometer von GL Optic, lässt sich das spektrale Licht messen. Zusammen mit der als Zubehör erhältlichen Ulbricht-Kugel GL OPTI SPHERE 48 lassen sich Helligkeitswerte mit einer Stromprägedauer von 25 ms und einer Genauigkeit von ±4% ermitteln.

Ein spezieller Trig-out-Anschluss gibt zum festgesetzten Zeitpunkt der Messung ein Signal, sodass die LED genau im Messzeitraum leuchtet. In Kombination mit der Ulbricht-Kugel lassen sich Lumen-Werte sowie alle photometrischen Größen nicht nur einzelner LEDs, sondern auch anderer kleiner Lichtquellen messen.

Unterschiede in Farbe und Helligkeit der LED

LEDs in Standardlieferformen können in der gleichen Gruppe unterschiedliche Farb- und Helligkeitswerte aufweisen. Eine ganz enge Sortierung ist stets eine logistische Herausforderung: Selbst die moderne LED-Herstellung unterliegt gewissen Schwankungen durch den komplexen Produktionsprozess. Gerade bei LEDs ist die Streuung durch leicht unterschiedliche Farborte und Helligkeiten gut wahrnehmbar. Sollen LEDs verschiedener Hersteller verglichen werden muss entschieden werden, inwiefern die LED-Qualität tatsächlich den Anforderungen an Helligkeit und Farbort gemäß CIE-Standard (x/y-Diagramm) entspricht. LEDs veränder ihre Farbe und Helligkeit mit zunehmender Temperatur. Daher dauert der nach der LED-Fertigung übliche Prüfvorgang nur 25 ms, so dass praktisch keine Eigenerwärmung auftritt. Um das Messfenster von 25 ms exakt mit der Leuchtzeit zu synchronisieren, sind sehr aufwändige und teure Laborinstrumente notwendig.

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