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Intel 4004 Mikroprozessor feiert heute seinen 40. Geburtstag

| Redakteur: Peter Koller

Ein Geburtstag, der wirklich ein Grund zum Feiern ist: Genau heute vor 40 Jahren, am 15. November 2001, hat Intel mit dem 4004 den ersten kommerziell verfügbaren Mikroprozessor auf den Markt gebracht.

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Happy Birthday, Mikroprozessor: Ein Intel 4004 aus dem Jahr 1971 (Fotos: Intel)
Happy Birthday, Mikroprozessor: Ein Intel 4004 aus dem Jahr 1971 (Fotos: Intel)

Der 4-Bit Mikroprozessor 4004 wurde bei Intel von der japanischen Firma Busicom für besonders hochwertige Rechenmaschinen in Auftrag gegeben.

Bei Intel wurde der Chip von Federico Faggin, einem ehemaligen Fairchild-Mitarbeiter designed. Faggin hatte eine neue Designmethode mit Siliziumgattern entwickelt, die Basis aller frühen Mikroprozessoren von Intel wurde.

Aufgedeckt: Das Innenleben eines Intel 4004

Dabei hatte Faggin einige Hindernisse zu überwinden: So wurde er von seinem Vorgesetzten angehalten, für das Design nicht so viel teure Computer-Rechenzeit zu verwenden.

Überliefert ist auch sein grandioser Dialog mit einem Busicom-Manager, der zu Intel gekommen war, um die Design-Fortschritte zu überwachen:

Masatoshi Shima: "You bad! You bad!"

Faggin: "I just arrived here! Ijust was hired yesterday!"

Masatoshi Shima: "You late!"

In den 40 Jahren seines Bestehens ist der Mikroprozessor weit gekommen. Passend zum Geburtstag des 4004 listet Intel eine Reihe interessanter Fakten auf:

  • Auf dem Die eines Intel 4004 befanden sich 2300 Transistoren. Die aktuelle zweite Generation von Intels Core-Prozessoren integriert fast eine Milliarde Transistoren.
  • Der 4004 wurde in einem Prozess mit 10 Mikron Strukturbreiten hergestellt. Ein aktueller Intel-Core-Prozessor würde bei dieser Fertigungsmethode 21 Quadratmeter Fläche brauchen.
  • Verglichen mit dem 4004 braucht der Core-Prozessor pro Transistor 5000 mal weniger Energie und ist dabei 5000 mal so schnell.
  • 2010 wurden pro Tag rund eine Million Mikroprozessoren ausgeliefert.
  • In Westeuropa fiel die durchschnittliche Arbeitszeit, die für den Gehaltserwerb zum Kauf eines PCs notwendig ist, seit dem Jahr 2000 von 5,5 auf nur noch eine Woche.
  • Laut einer Schätzung von Forrester wird der weltweite PC-Bestand von rund einer Milliarde Geräte Ende 2008 bis auf 2.25 Milliarden Geräte im Jahr 2015 steigen.

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