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Fahrzeugsicherheit Mikrocontroller mit Lockstep-Kernen für 77-GHz-Radar

| Redakteur: Michael Eckstein

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Aurix TC3A
Aurix TC3A
(Bild: Infineon)

Halbleiterhersteller Infineon Technologies hat seine Mikrocontroller-Familie Aurix um den Baustein TC3A erweitert. Dieser ist auf 77-GHz-Radaranwendungen in Fahrzeugen zugeschnitten, zum Beispiel High-End-Eckradare für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und automatisiertes Fahren. Neu ist laut Hersteller unter anderem eine verbesserte Signalverarbeitungseinheit, ein 6 MByte großer SRAM-Speicher und vier mit 300 MHz getaktete TriCore-Prozessorkerne, zu denen zwei Lockstep-Kerne hinzukommen. Ebenfalls an Bord ist eine schnelle MMIC-Schnittstelle (Monolithic Microwave Integrated Circuit) mit bis zu 600 MBit/s sowie ein Hardware-Security-Modul (HSM) nach EVITA-Full-Spezifikation. Die als SPU 2.0 bezeichnete Signalverarbeitungseinheit des TC3A ist eine Weiterentwicklung des Beschleunigers von Infineon für die Verarbeitung von Radarsignalen. Sie verfügt über reduzierte Latenzen für die schnelle Fourier-Transformation, erweiterte Funktionen zur Reduktion von Interferenzen und verschiedene Modulationsschemata. Damit können First-Tier-Kunden die Radarauflösung zu geringen Kosten verbessern. Mit den Aurix-Bausteinen TC39, TC35 und TC33 bietet Infineon bereits eine Reihe von Mikrocontrollern für Radaranwendungen mit großer, mittlerer und kurzer Reichweite an. Jeder Baustein verfügt laut Anbieter über Funktionen, mit denen Kunden ihre spezifischen Anforderungen mit leistungsfähigen und kostenoptimierten Mikrocontrollern erfüllen können. Der neue TC3A soll dieses Portfolio im oberen Leistungsbereich erweitern.

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