Co-Prozessoren Mikrocontroller-Differenzierung durch innovative Peripherals (Teil 1 von 2)

Autor / Redakteur: Dirk Jansen * / Sebastian Gerstl

UART, SPI oder andere Peripherals findet man in jeder MCU-Architektur. Besonders interessant sind aber Features, die eine tatsächliche Differenzierung darstellen und dem Entwickler vollkommen neue Lösungsansätze bieten. Denn zusätzliche Chips oder ein stetiges Heraufsetzen von Prozessorleistung stellt ein Design oft vor größere Probleme.

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Der Autor: Dirk Jansen ist Senior Field Application Engineer Embedded Processing & Connectivity bei Texas Instruments.
Der Autor: Dirk Jansen ist Senior Field Application Engineer Embedded Processing & Connectivity bei Texas Instruments.
(Bild: Texas Instruments)

Sie haben eine kniffelige Applikation zu entwickeln, bei der Sie vielleicht noch nicht genau wissen, ob die Leistungsfähigkeit des zentralen Mikrocontrollers ausreicht?

Ja, es geht um die gerne benutzen Begriffe wie „Echtzeit“ und „typische Antwortzeiten“, aber auch um Verkürzung von rechenintensiven und damit die CPU blockierenden Algorithmen.

Stellen wir uns zur Verdeutlichung einmal folgende Motorapplikation vor:

Das Produktmarketing ihres Unternehmens wünscht sich, dass die Entwicklungsabteilung eine Steuerung realisiert, die kostengünstig bis zu zwei Asynchronmotoren unabhängig voneinander dynamisch bei großer Laufruhe über 3-phasige Inverter antreiben soll. Es soll eine feldorientierte Vektorregelung (FOC) realisert werden unter Einsparung von mechanischen Rotorpositionsensoren. Neben dieser anspruchsvollen Antriebsreglung soll das System über CAN-Bus und einer Tastatur mit Displayeinheit parametriert und gesteuert werden können.

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