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Advantech MicroTCA vereinfachen und verbilligen

| Redakteur: Holger Heller

Advantech hat ein Konzept für eine vereinfachte und kosteneffiziente Version der MicroTCA-Plattform vorgestellt: die Industrial and Network Computing Architecture INCA.

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Peter Marek, Advantech: Mit INCA den Anforderungen des Industriemarkts gerecht werden
Peter Marek, Advantech: Mit INCA den Anforderungen des Industriemarkts gerecht werden
( Archiv: Vogel Business Media )

Die erste INCA-Definition wurde zusammen mit Elma und Gateware ausgearbeitet, die eine beim Early Prototyping und der Entwicklung der Design-Architektur mitwirkten. Advantech zufolge richtet sich INCA an die wachsende Nachfrage nach der Wiederverwendung von AMC-Modulen (AdvancedMC) in Anwendungen, bei denen keine hohen Anforderungen an Plattform-Management, High Availability und komplexe Switch-Fabrics bestehen.

Treibende Kraft hinter INCA ist der Wunsch, die für MicroTCA typischen Infrastrukturkosten zu eliminieren und Hindernisse für einen branchenübergreifenden Einsatz zu beseitigen. Peter Marek, Leiter der Blade Computing Division bei Advantech, erklärt dazu: „Während Hersteller nach Wegen suchen, die in Verbindung mit MicroTCA entstehenden Systemkosten niedrig zu halten, bildet sich derzeit eine Vielzahl an AMC-Infrastrukturlösungen heraus.“

Für hohe Stückzahlen geeignet

Marek weiter: „Doch statt einfach eine Plattform für den Einsatz von AMC-Modulen bereitzustellen, ist Advantech einen Schritt weiter gegangen, um die Bedürfnisse von Herstellern hochvolumiger Netzwerkausrüstungen zu erfüllen und gleichzeitig den Anforderungen des Industriemarkts gerecht zu werden.“

INCA beseitigt laut Marek die für MicroTCA typische Komplexität, insbesondere im Hinblick auf IPMI und Systemmanagement. OEMs könnten damit ihr Hardware-IP einfacher auf diese Plattform portieren. Dies werde durch die Definition vereinfachter AMCs, den sog. LMCs ermöglicht, so Marek.

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