Radar-Echo-Generator testet Radarsensoren im ISM- und im E-Band

| Redakteur: Hendrik Härter

Der Automotive-Radar-Echo-Generator R&S AREG100A testet Radarsensoren sowohl im ISM-Band mit 24 GHz als auch im E-Band bei 77 GHz bzw. 79 GHz.
Der Automotive-Radar-Echo-Generator R&S AREG100A testet Radarsensoren sowohl im ISM-Band mit 24 GHz als auch im E-Band bei 77 GHz bzw. 79 GHz. (Bild: Rohde & Schwarz)

Der R&S AREG100A Automotive-Radar-Echo-Generator überprüft Radarsensoren mit 24 GHz bzw. mit 77 oder 79 GHz. Er simuliert Echos von bis zu vier künstlichen Zielobjekten in festen Entfernungen.

Speziell für die Fertigungsendkontrolle beim OEM und Tier1 hat Rohde & Schwarz den Automotive-Radar-Echo-Generator R&S AREG100A entwickelt. Es lassen sich Radarsensoren sowohl im ISM-Band mit 24 GHz als auch im E-Band bei 77 GHz bzw. 79 GHz testen. Dazu simuliert er Echos von bis zu vier künstlichen Zielobjekten in festen Entfernungen.

Optional können frei einstellbare Doppler-Offsets zur Simulation von Radialbewegungen der Objekte aufgeprägt werden. Der Hersteller gibt die Möglichkeit bei Bestellung beliebige feste Entfernungen anzugeben. Die Testlösung unterstützt im E-Band Bandbreiten bis 4 GHz und simuliert Objekte in einer minimalen Entfernung von vier Meter, wenn ein Abstand von 80 cm zwischen Frontend und Prüfling besteht.

Verpflichtende Tests nach RED

Da die Zahl der Fahrzeuge mit radarbasierten, sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsystemen steigt, haben die europäischen Regulierungsbehörden im Radio-Equipment-Directive-Regelwerk (RED) verpflichtende Tests festgelegt. Wird nach RED-Standard ETSI EN 303 396 getestet, stellt der R&S AREG100A kalibrierte Ein- und Ausgangsports im Zwischenfrequenzbereich zur Verfügung.

Mit einem verbundenen HF-Signalgenerator lässt sich die Robustheit der Sensoren gegenüber Störsignalen überprüfen, mit einem angeschlossenen Signal- und Spektrumanalysator können belegte Bandbreite und unerwünschte Emissionen gemessen und mit einem angeschlossenen Leistungsmesser die komplette abgestrahlte Leistung bestimmt werden. Dazu genügt ein HF-Signalgenerator bis 6 GHz bzw. ein Signal- und Spektrumanalysator oder ein Leistungsmesser bis 8 GHz, da die mmW-Hardware des Frontends mitbenutzt werden kann.

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