Beschleunigung und Schwingung in verteilten Systemen mit DAQ-Modul messen

| Redakteur: Hendrik Härter

Der MonoDAQ E-ACC ist ein kompakter Beschleunigungsmessverstärker.
Der MonoDAQ E-ACC ist ein kompakter Beschleunigungsmessverstärker. (Bild: Monodaq)

Der in einem Aluminium-Gehäuse verbaute Beschleunigungsmessverstärker MonoDAQ E-ACC löst Messsignale mit 24 Bit auf. Seine Bandbreite beträgt 18 kHz. Er überbrückt Entfernungen bis 50 m.

Der MonoDAQ E-ACC ist ein kompakter Beschleunigungsmessverstärker des gleichnamigen slowenischen Unternehmens. Verbaut ist das Messmodul in einem Aluminiumgehäuse, das aus einem analogen Front-End mit einer aliasfreien Bandbreite von 18 kHz, einem A/D-Wandler mit einer Auflösung von 24 Bit sowie einer Abtastrate von bis zu 40 kS/s und einer EtherCAT-Schnittstelle besteht.

Das EtherCAT-Protokoll ist dabei ein entscheidender Faktor: Es lassen sich große Entfernungen von bis zu 50 m von Knoten zu Knoten zwischen den einzelnen Geräten überbrücken. Die Geräte lassen sich nach Angaben des Unternehmens einfach mit nur einem Netzwerkkabel für Signalübertragung und Stromversorgung hintereinander schalten. Eine Synchronisationszeit unter 1 µs ist entlang einer praktisch unbegrenzten Kette von MonoDAQ E-ACC-Geräten sichergestellt.

Jedes MonoDAQ-E Gerät verfügt über ein vollisoliertes Front-End mit hoher Dynamik sowie TEDS-Unterstützung für die automatische Sensorerkennung. Die Beschleunigungsmessverstärker werden mit der leistungsfähigen Software DEWESoft ausgeliefert, die Entwicklern ohne spezielle Elektronikkenntnisse ermöglicht, ihre gewünschte Größe zu messen. Zu den zu messenden Paramtern gehören üblicherweise Beschleunigung, Kraft, Druck oder Temperatur. Analoge, digitale, GPS- und Videosignale können ohne jede Anpassung in derselben Umgebung gemessen und synchronisiert werden.

Für den Entwickler von Vorteil, ist, dass keine Programmierung für hochgenaue Messungen erforderlich ist.

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