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Abschied von der Frühverrentung Mentalitätswandel bei Unternehmen und Beschäftigten angekommenn

| Redakteur: David Franz

In der Metall- und Elektro-Industrie, hat sich der Anteil der Arbeitnehmer in der Altersklasse "60plus" in den Jahren 2000 bis 2011 von 2,4% auf 4,9% mehr als verdoppelt. Der Paradigmenwechsel weg von der Frühverrentung ist scheinbar geglückt. Dies bestätigt auch eine repräsentative Allensbach-Umfrage.

Rechtsanwalt Oliver Zander ist seit 1. Februar 2013 Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.
Rechtsanwalt Oliver Zander ist seit 1. Februar 2013 Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.
(Bild: Gesamtmetall)

"Wir spüren einen deutlichen Mentalitätswandel – bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Oliver Zander, mit Verweis auf die Ergebnisse einer repräsentativen Allensbach-Umfrage.

Danach ist der ohnehin hohe Anteil der Unternehmen, die Arbeitnehmer so lange wie möglich im Betrieb halten wollen, zwischen 2002 und 2012 nochmals von 71% auf 82% gestiegen; gleichzeitig sagen nun 85 statt vorher 61% der Firmen, dass sich die Investition in Weiterbildung von über 50-jährigen lohnt.

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Die Beschäftigten in der M+E-Industrie bestätigen diesen Wandel. 2002 waren noch 44% der Arbeitnehmer der Überzeugung, ihr Unternehmen wolle die Mitarbeiter so früh wie möglich in Rente schicken, nur 30% glaubten, die Firma wolle die Beschäftigten so lange wie möglich halten. 2012 hat sich das Verhältnis gedreht, auf 27 zu 43%.

Auch die Einstellung der Arbeitnehmer hat sich gewandelt

Wollten 2002 noch 56% früher in Rente gehen, sind es 2012 – obwohl in der Zwischenzeit die Rente mit 67 angekündigt wurde – nur noch 44%. Selbst von diesen schließen 32% nicht aus, doch länger zu arbeiten als geplant; nur 18 Prozent können sich das gar nicht vorstellen.

Die angegebenen Werte basieren auf einer repräsentativen Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach bei 322 Unternehmensleitungen (Inhaber bzw. Geschäftsführer) und 1.079 Mitarbeitern der Metall- und Elektro-Industrie. Gesamtmetall und seine 22 Mitgliedsverbände vertreten die Interessen von rund 6.500 Unternehmen mit mehr als 2,1 Millionen Beschäftigten.

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