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Mikrocontroller Mega ADK von Arduino flirtet mit Android

Redakteur: Franz Graser

Mit der Hardwareplattform Arduino können nun Zusatzgeräte für Android-Smartphones und Pads entwickelt werden. Das neue Arduino-Modell Mega ADK dient dabei als USB-Host, das mit Android-Geräten kommuniziert.

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Das Microcontroller-Board Arduino ADK kann von Android-getriebenen Mobiltelefonen und Pads angesprochen werden (Arduino)
Das Microcontroller-Board Arduino ADK kann von Android-getriebenen Mobiltelefonen und Pads angesprochen werden (Arduino)

Vor etwa zwei Monaten stellte Google auf der Entwicklerkonferenz I/O das ADK vor. Das Kürzel ADK steht für Accessory Development Kit und beschreibt eine Hardwareplattform, auf deren Basis Zusatzgeräte für Android-Phones und Tabs entwickelt werden können.

Die von Google empfohlene Referenzhardware für das ADK basiert bereits auf der Open-Source-Plattform Arduino. Daher lag es nahe, dass es auch von Arduino eine eigene ADK-Implementierung geben würde.

Das Arduino-Board Mega ADK enthält den Mikrocontroller ATmega 2560, der mit 16 Megahertz getaktet ist und über 256 Kilobyte Flash Memory verfügt.

Weiters ist das Board mit einem USB-Anschluss sowie einem Anschluss für eine externe Stromquelle ausgestattet. Wird ein Android-Gerät an den USB-Port angeschlossen, dann kann es darüber auch den Akku aufladen. Das Board stellt 500 mA bei 5V Spannung bereit.

Die ADK-Software kann unter Googles Android-Entwicklerportal (englischsprachig) heruntergeladen werden.

Android-Geräte, die mit dem Arduino-Board in Verbindung treten sollen, müssen entweder mit der Android-Version 3.1 (Honeycomb) oder der Variante 2.3.4 (Gingerbread) ausgestattet sein.

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