Telemedizin

MCU-Design mit Kommunikationsprotokoll-Stack von Energy Micro und Lamprey

| Redakteur: Holger Heller

Energy Micro und Lamprey Networks: energiesparende, sichere und zertifizierte Fernüberwachungssysteme für die Medizintechnik (Telemedizin) bereitstellen
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Energy Micro und Lamprey Networks: energiesparende, sichere und zertifizierte Fernüberwachungssysteme für die Medizintechnik (Telemedizin) bereitstellen (Energy Micro)

Um energiesparende, sichere und zertifizierte Fernüberwachungssysteme für die Medizintechnik (Telemedizin) bereitzustellen, arbeiten Energy Micro und Lamprey Networks (LNI) zusammen.

Mit einem Standard-EFM32-Starterkit und HealthLink-PC-Tools bietet das Design der beiden Unternehmen einen USB-Treiber und einen Kommunikationsprotokoll-Stack, der von der Continua Health Alliance zertifiziert ist.

Continua ist der internationale Branchenverband zur Förderung von „Personal Connected Health“, der eine durchgehende Plug-and-Play-Datenanbindung medizintechnischer Geräte für die personenbezogene Gesundheitsförderung (Personal Health Devices) und Interoperabilitätsstandards unterstützt.

Patientenüberwachungssysteme mit geringem Energieverbrauch

Die Demo-Plattform basiert auf Energy Micros USB-Versionen der stromsparenden EFM32-Leopard- und Giant-Gecko-MCUs mit ARM Cortex-M3-Kern. Die Plattform ist auch für die kommende Cortex-M4-Fließkomma-MCU Wonder Gecko tauglich. Das 32-Bit-Design ermöglicht die zuverlässige Entwicklung von Patientenüberwachungssystemen wie Blutzucker-Messgeräten und anderen mobilen medizintechnischen Geräten, von denen viele eine hohe Rechenleistung und einen möglichst geringen Energieverbrauch für maximale Batterielebensdauer erfordern.

Neben USB-Stacks bietet LNI auch Implementierungen seiner HealthLink-Schnittstelle und Protokolle an, die auf gängigen Plattformen wie Android, Windows, Linux und iOS arbeiten. Anwender können damit Gesundheitsdaten über verschiedene Wege wie Bluetooth, Bluetooth LE und ZigBee direkt auf Continua-Empfänger übertragen. Patienten und Ärzte können dann diese Informationen auf der internetbasierten Plattform Microsoft HealthVault speichern.

Die Geräte können so konfiguriert werden, dass sie über ein Cloud-Netzwerk kommunizieren und dabei LNIs HealthLink Cloud nutzen, ein Software-Entwicklungskit für Backend-Server, das WAN-Messdaten sendet und empfängt und diese im Gesundheits-Ecosystem bereitstellt.

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