Industriekommunikation MatrikonOPC stellt Tunnelling-Lösung vor

Redakteur: Franz Graser

Ende Januar hat der Datenintegrationsspezialist MatrikonOPC die Version 5.0 des OPC Tunneller auf den Markt gebracht. Die Lösung ist unter anderem in der Lage, den Zustand wichtiger Anlagen zu überwachen und Diagnose-Tags zu erstellen.

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Der Tunneller unterquert gewissermaßen die Firewall, die sich zwischen der Business-Ebene und dem Shop-Floor eines Unternehmens erstreckt, und sorgt für eine sichere Kommunikation.
Der Tunneller unterquert gewissermaßen die Firewall, die sich zwischen der Business-Ebene und dem Shop-Floor eines Unternehmens erstreckt, und sorgt für eine sichere Kommunikation.
(Bild: MatrikonOPC)

Grundsätzlich ermöglicht der OPC Tunneller eine sichere und zuverlässige OPC-Kommunikation (OPC: Object Linking and Embedding for Process Control) in komplexen Netzwerkumgebungen. Der Tunneller stellt OPC-Verbindungen über Domains und Arbeitsgruppen hinweg her, sorgt für die Kompatibilität zu Firewalls, optimiert Bandbreiten, stellt die Verbindung nach Timeouts und Unterbrechungen wieder her und verschlüsselt die übertragenen Daten.

In der aktuellen Version 5.0 kommen Funktionen für die Systemüberwachung sowie Diagnose-Tags hinzu. Damit können Anwender den Status ihrer OPC-Verbindungen überprüfen, Lizenzinformationen einsehen und Leistungswerte einfach nachverfolgen. Zusätzlich unterstützt der OPC Tunneller 5.0 Verbindungen mit 64-Bit-Systemen auf der Client- und der Server-Seite.

Weitere wichtige Funktionen des MatrikonOPC Tunneller 5.0 sind:

  • Eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit für den Import und Export von Konfigurationsdaten sowie Logging,
  • Unterstützung für Windows 7 und Windows Server 2008,
  • Alarm- und Benachrichtigungsfunktionen.

Nach Herstellerangaben vereinfacht die aktuelle Lösung insbesondere die Überwachung der OPC-Kommunikation, da den Anwendern verbesserte Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zudem bietet sich der Tunneller für Benutzer an, die bei ihrer OPC-Datenkommunikation Probleme angehen müssen, die mit dem DCOM (Distributed Component Object Model) in Verbindung stehen.

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