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Unternehmensmanagement Maßnahmen gegen Burn-out am Arbeitsplatz nützen Mitarbeitern und Firmen

Redakteur: Margit Kuther

Immer mehr Arbeitnehmer leiden an Burn-out. Für Unternehmen werden psychische Erkrankungen vermehrt zum Kostenfaktor. Von gesundheitsfördernden Maßnahmen am Arbeitsplatz profitieren deshalb nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Firmen.

(Bild: IW-Personal-Panel)
(Bild: IW-Personal-Panel)

Nach Angaben der Initiative Gesundheit und Arbeit, an der vier Verbände der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung mitarbeiten, können Betriebe durch folgende Maßnahmen dafür sorgen, dass psychische Störungen gar nicht eintreten: Zum einen sollten die Beschäftigten ihre Arbeitsabläufe mitgestalten.

Ferner sollte der Chef mit seinen Mitarbeitern lieber Ziele vereinbaren und diese dann die Aufgaben selbstständig erledigen lassen. Des Weiteren ist es sinnvoll, den Beschäftigten Zeitspielräume einzuräumen. Last not least hat es sich bewährt, im Betrieb eine Wertschätzungs- und Vertrauenskultur aufzubauen.

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Vorteilhaft in punkto Prävention ist überdies, wenn sich die Beschäftigten selbst in den Prozess einbringen: Entspannungstraining oder Bewegung in jeder Form tragen zum Stressabbau bei.

Solche gesundheitsförderlichen Maßnahmen sind in den Betrieben bereits weit verbreitet: Nach Ergebnissen der Studie Vitness, Ergebnisse aus dem IW-Personal-Panel 2010, an der mehrere Unternehmen teil nehmen, lassen zum Beispiel drei Viertel der Unternehmen ihre Beschäftigten die Arbeitsprozesse mitgestalten. Fast sechs von zehn Unternehmen gewähren ihren Beschäftigten Zeitsouveränität.

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