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Weltraumforschung Marsrover Curiosity landet auf der Xbox

Redakteur: Franz Graser

Jetzt kann jeder, der über eine Xbox verfügt, die „sieben Terrorminuten“ hautnah miterleben, die dem Marsrover Curiosity bei seiner Landung auf dem roten Planeten bevorstehen.

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Die letzte und kritischste Phase der Marslandung: Das Trägerfahrzeug, der sogenannte Sky Crane, schwebt über der Marsoberfläche, um den Rover "Curiosity" abzusetzen.
Die letzte und kritischste Phase der Marslandung: Das Trägerfahrzeug, der sogenannte Sky Crane, schwebt über der Marsoberfläche, um den Rover "Curiosity" abzusetzen.
(Bild: NASA/Microsoft)

Wer in den späten sechziger Jahren aufwuchs, konnte sich der Faszination des Wettrennens um den Mond nicht entziehen, das sich zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion abspielte. Heute muss die Weltraumforschung dagegen gerade um die Aufmerksamkeit junger Menschen kämpfen.

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Um vor allem Kindern und Jugendlichen nahezubringen, wie aufregend und spannend die Erforschung des Alls sein kann, hat sich die US-Weltraumbehörde NASA mit MIcrosoft zusammengetan und ein Spiel namens "Mars Rover Landing" für die Xbox entwickelt, das die kritischen Momente der „sieben Terrorminuten“ simuliert, die dem Marsrover Curiosity bei seiner Landung bevorstehen. Das Spiel kann über den Gaming-Markplatz „Xbox Live“ kostenlos heruntergeladen werden und lässt sich mit dem Kinect-Sensor durch Gesten steuern.

Das Spiel simuliert den Eintritt des Landefahrzeugs in die Marsatmosphäre, bei dem der Spieler insbesondere auf den Eintrittswinkel der Fähre achten muss, die Absprengung des Schutzmantels sowie die letzte Phase des Abstiegs zur Oberfläche des roten Planeten. Insbesondere die letzte Etappe der Landung ist ganz klar vom Spieleklassiker "Lunar Lander" inspiriert, den es bereits in den späten siebziger Jahren für Atari-Konsolen gab.

Das Videospiel hat gegenüber der Realtität einen klaren Vorteil: Wenn es mit der Landung beim ersten Mal nicht klappt, kann man es wieder und wieder probieren. Bei der für den 6. August geplanten echten Marslandung muss dagegen alles auf Anhieb klappen.

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