Apple-Produktfeuerwerk

Mac- und iPad-Hardware erneuert, Software geschenkt

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Harry Jacob / Harry Jacob

Macbook Pro mit Haswell und Crystalwell

Im Frühsommer hatte Apple die damals frisch erschienenen Haswell-CPUs von Intel genutzt, um das Macbook Air auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Erst vier Monate später folgt diese Anpassung nun auch für das Macbook Pro. Zum Einsatz kommen in den 13-Zoll-Modellen Intels Core-i5-CPUs mit 2,4 oder 2,6 Gigahertz (GHz) sowie die Variante Core i7 mit 2,8 GHz, alle jeweils mit zwei Kernen. Die Grafik wird ausschließlich über die integrierte GPU Iris Graphics abgewickelt, die sich Arbeitsspeicher nach Bedarf vom RAM abzweigt.

Die Modelle sind alle mit Retina-Displays ausgestattet, das Gehäuse wurde zudem dünner (18 Millimeter) und leichter (1,57 Kilogramm bei 13 Zoll, 2,02 Kilogramm bei 15 Zoll). Die Batterielaufzeit soll nun zehn Stunden betragen. OS X 10.9 ist vorinstalliert. Die Grundkonfiguration beginnt mit vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte SSD-Speicher, der nicht mehr via SATA, sondern über den schnelleren PCIe-Bus angebunden ist. Die besser ausgestatteten Varianten enthalten acht GB RAM und 256 beziehungsweise 512 GB SSD.

Quadcore im Notebook

In den 15-Zoll-Modellen kommen laut Apple Crystalwell-CPUs mit 2,0 und 2,3 GHz zum Einsatz. Crystalwell ist eine Haswell-Variante mit vier Prozessorkernen und besserer Grafik: Die Iris-Pro-GPU (GT3e) kann auf ein eigens im Chip integriertes DRAM von 128 MB zurückgreifen. Im Highend-Modell verbaut Apple zudem Nvidias Geforce GT750M, die auch anspruchsvolle 3D-Darstellungen mühelos bewältigt. Die Standardkonfiguration kommt mit acht GB RAM und 256 GB SSD, daneben gibt es eine zweite Variante, die neben dem schnelleren Prozessor und der Nvidia-Grafik mit 16 GB Speicher und 512 GB SSD aufwartet.

Allen Macbooks Pro gemein ist die Tatsache, dass Apple die Schnittstellen radikal ausgedünnt hat: Neben USB 3.0 gibt es im Wesentlichen nur noch den Thunderbolt-2-Anschluss. Externe Displays und Ethernet müssen mit zusätzlichen Thunderbolt-Adaptern angeschlossen werden. Auch für ein optisches Laufwerk findet sich in den schlanken Gehäusen kein Platz mehr, hier verweist Apple auf das Angebot eines externen USB-Laufwerks. Etliche Anwender bemängeln, dass diese Geräte sich nicht zum Desktop-Replacement eignen. Mit einer Docking-Station oder Docking-Bar könnten deren Ansprüche befriedigt werden. Solches Zubehör ist aber derzeit – zumindest von Apple selbst – nicht in Sicht.

Alle neuen Macbooks Pro sind ab sofort verfügbar. Von den bisherigen Konfigurationen bleibt lediglich eine 13-Zoll-Variante mit vier GB RAM, 500 GB HDD und Achtfach-DVD-Brenner im Angebot. 17-Zoll-Modelle sind künftig nicht mehr erhältlich.

Preise der Standardkonfigurationen:

  • 13 Zoll Retina, 4 GB RAM, 128 GB SSD, 2,4 GHZ Core i5: 1.299 €
  • 13 Zoll Retina, 8 GB RAM, 256 GB SSD, 2,4 GHZ Core i5: 1.499 €
  • 13 Zoll Retina, 8 GB RAM, 512 GB SSD, 2,6 GHZ Core i5: 1.799 €
    • 15 Zoll Retina, 8 GB RAM, 256 GB SSD, 2,0 GHZ Core i7: 1.999 €
    • 15 Zoll Retina, 16 GB RAM, 512 GB SSD, 2,3 GHZ Core i7: 2.599 €
    • 13 Zoll Retina, 4 GB RAM, 500 GB HDD, 2,5 GHZ Core i5 (Ivy Bridge): 1.199 €

    Lesen Sie auf der folgenden Seite die Details zum künftigen Flaggschiff Mac Pro.

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