Luftreinhaltung bei der Reparatur von Kfz-Steuergeräten

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Primäres Anliegen war der Mitarbeiterschutz. Aufgrund relativ kleiner Arbeitsräume breiten sich Schadstoffe recht schnell aus, nicht nur Gase sondern auch unangenehme Gerüche. Zudem bestehen gesetzliche Vorgaben, etwa die der Berufsgenossenschaften, welche die maximale Partikelbelas­tung an Arbeitsplätzen reglementieren.

Im Jahr 2009 wurde ein Absaug- und Filtergerät vom Typ LRA 1000 zur Beseitigung von Lötrauch angeschafft. Davor wurden verschiedene Anbieter von Absaug- und Filteranlagen kontaktiert und evaluiert. Den Zuschlag bekam die ULT AG aus dem benachbarten Löbau.

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„Die geografische Nähe hat bei der Auswahl des geeigneten Anbieters eine untergeordnete Rolle gespielt“, erklärt Andreas Ullmann, Geschäftsführer der Glaubitz GmbH. „Das Preis-/Leistungs­verhältnis und die sehr gute Beratung bei der Erstanschaffung haben mich damals überzeugt.“

Die Filteranlage wurde und wird als zentrale Absaugung betrieben, die über eine Verrohrung mit rund 25 Arbeitsplätzen verbunden ist. An jedem Arbeitsplatz wird ein Absaugarm vom Typ Alsident 50 in ESD-Ausführung eingesetzt, um eine Erfassung der Schadstoffe an deren Quelle zu gewährleisten. Im Jahr 2016 kam eine zweite Absauganlage des gleichen Typs hinzu, die an derzeit 12 weiteren Prüfplätzen für saubere Luft sorgt.

Praktischerweise schaltet der erste Mitarbeiter frühmorgens die Filteranlage ein, der letzte zum Feierabend schaltet sie aus. Demnach laufen beide LRA-1000-Anlagen über einen kompletten Arbeitstag. Wenn die Absaugung an den jeweiligen Arbeitsplätzen nicht benötigt wird, kann vom entsprechenden Mitarbeiter die Luftabfuhr durch eine Drosselklappe im Absaugarm gestoppt werden.

Eine Ausnahme besteht in dem Bereich, wo Kombiinstrumente bearbeitet bzw. repariert werden. Hier fallen sehr geringe Mengen an Lötrauch an, weshalb auf die zentrale Absaugung verzichtet wird. An ihrer Stelle werden zwei mobile Kleingeräte vom Typ LRA 200 eingesetzt, welche für die Schadstoffbeseitigung an jeweils drei Arbeitsplätzen sorgen.

Sechs Jahre störungsfreier Betrieb

Bauleiter Michael Kaplan, verantwortlich für Gebäudetechnik, resümiert: „Nach sechs Jahren völlig störungsfreien Betriebs unserer ersten LRA 1000 fiel die Entscheidung für die Anschaffung einer weiteren Anlage sowie von zwei kleineren LRA-200-Geräten sehr leicht. Die zuverlässigen und wartungsarmen Geräte sind für uns die ideale Möglichkeit, die geforderten Arbeitsschutzbestimmungen umzusetzen.“

Bisher gab es mit den Absauganlagen keinerlei Probleme – weder beim Betrieb noch bei Wartungsarbeiten. „Die einfache Bedienung sowie die geräuscharme Arbeitsweise der ULT-Anlagen haben sich im täglichen Einsatz bewährt“, fügt Friedrike Föst, Teamleiterin Löttechnik, hinzu.

Alles in allem sieht man zufriedene Gesichter nicht nur bei den Verantwortlichen für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auch die Mitarbeiter an den Prüfständen, die Aufträge aus ganz Europa bearbeiten, atmen frei durch.

* Stefan Meißner leitet die Unternehmenskommunikation bei der ULT AG in Löbau.

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