Atmel Lückenschluss zwischen MCUs und ASICs

Redakteur: Holger Heller

Atmel kündigt mit CAP eine MCU-basierte SOC-Plattform für Applikationen an, die eine schnelle Markteinführung erfordern. Mit niedrigen einmaligen Entwicklungskosten (NRE-Kosten) soll somit die Lücke zwischen Standard-MCUs und ASICs geschlossen werden.

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( Archiv: Vogel Business Media )

CAP bietet schnellen integrierten Speicher, Peripherie und Schnittstellen sowie einen Metal-Programmable-Block (MP) mit hoher Kapazität, der dem Entwickler die Einbindung kundenspezifischer Logik ermöglicht. Laut Atmel lassen sich auf der Basis der ARM-AT91SAM-Mikrocontroller mithilfe dieser Plattform applikationsspezifische Produkte in kürzester Zeit und zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher Standardzellen- oder Gate-Array-ASICs herstellen.

CAP nutzt Atmels Metal Programmable Cell Fabric (MPCF), die nahezu identisch geroutete Gatterdichten wie bei Standardzellen des gleichen Prozesses aufweist. Der erste Baustein aus dieser Plattform wird der AT91CAP9S für ARM9-basierte Designs sein und den ARM926EJ-S-Prozessor verwenden.

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