Low-Power-Display: Für den senkrechten und waagerechten Einbau geeignet

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Bei dem Low-Power-Display EA DOGL128 wird der maximale Kontrast nicht nur senkrecht, sondern auch waagrecht erreicht. Zudem sind sieben verschiedene Display-Farben erhältlich.

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Das Modell DOGL128 ist als ein grafisches LC-Display konzipiert, das ebenso von oben eingesehen eine kontraststarke Anzeige liefert.
Das Modell DOGL128 ist als ein grafisches LC-Display konzipiert, das ebenso von oben eingesehen eine kontraststarke Anzeige liefert.
(Bild: Electronic Assembly)

Das EA DOGL128 bietet als Displays eine Besonderheit: Es bietet seinen maximalen Kontrast nicht nur bei lotrechtem Einblick, sondern ebenfalls schräg von oben, rechts oder links gesehen. Damit ist das Display aus der Low-Power-Familie EA DOG von Electronic Assembly prädestiniert für den Einbau in senkrechte Frontblenden.

Das Modell DOGL128 ist als ein grafisches LC-Display konzipiert, das ebenso von oben eingesehen eine kontraststarke Anzeige liefert. Es lässt sich damit auch gut im Hochkant-Format (Portrait Mode) verbauen, wie etwa in der Front von Labornetzteilen oder in einem schmalen Handheld Gerät. Es misst 51 mm x 68 mm stellt es seine 64 x 128 Bildpunkte auf einem Sichtfenster von 36 mm x 64 mm dar. Das LC-Modul hat eine Dicke von 2,8 mm und mit der kombinierbaren Hintergrundbeleuchtung zusätzlich 3,6 mm. Der Kontrast wird einmalig per Befehl justiert und bleibt dank der integrierten Temperaturkompensation im kompletten Betriebstemperaturbereich zwischen -20 bis 70 °C stabil.

Sieben verschiedene Farben

Das Display wird sowohl in FSTN- wie auch STN-Technik in fünf verschiedenen Hintergrundfarben weiß, schwarz, blau, gelbgrün transmissiv und gelbgrün reflektiv angeboten. Die Panelvarianten lassen sich mit LED-Beleuchtungen in sieben verschiedenen Farben kombinieren, darunter vollfarbiges RGB sowie Weiß als effektivster und hellster Lichtquelle. Im netzunabhängigen Betrieb gibt sich das Display inkl. Beleuchtung im Single-Supply-Betrieb mit 3,3 V Versorgungsspannung. Sein typischer Stromverbrauch liegt unbeleuchtet bei 320 µA, im vollen Betrieb, zusammen mit der weißen Beleuchtung, bei rund 5 mA.

Angesprochen wird das Display über eine serielle Vier-Draht-SPI. Da die Kommunikation unidirektional abläuft, sind keine Busy-Abfragen, wie gerne üblich, nötig. Die Montage ist einfach: Mit seinen 20 Pins (Rastermaß: 2,54 mm) kann es direkt in die Platine gelötet oder in Buchsenleisten gesteckt werden. Das vereinfacht der Aufbau eines Prototypen genauso wie die Konstruktion später in der Serie. Eine kostenlose Simulationssoftware ist erhältlich. Auf einem Windows-PC können damit alle Displaytypen einschließlich der diversen Beleuchtungen mit eigenen Texten und Bildern am Windows-PC virtuell ausprobiert werden. Weitere schmale Displays sind ab einer Breite von 41 mm verfügbar.

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