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Lichtwellenleiter für störungsfreie Datenkommunikation mit hoher Reichweite

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Erkennung von Kommunikationsstörungen

Hat der Anwender das optische Kabel installiert, muss es noch an einen LWL-Port angeschlossen werden. Sofern die Ethernet-Endgeräte nicht über einen solchen Port verfügen, bietet sich die Verwendung von Medienkonvertern an. Diese Geräte setzen die elektrischen in optische Ethernet-Signale um.

Dabei arbeiten sie protokolltransparent und stellen die jeweils erforderliche Datenrate zur Verfügung. Sie besitzen allerdings keine eigene IP-Adresse, weshalb sie im Ethernet-Netzwerk nicht als Teilnehmer erscheinen, der konfiguriert werden muss. Auf diese Weise vereinfacht sich ihre Handhabung sowohl bei der Installation als auch im Wartungsfall.

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Portfolio mit allen relevanten LWL-Geräten

Bereits Anfang der 1980er Jahre hat Phoenix Contact die Vorteile der optischen Übertragungstechnik für die industrielle Kommunikation festgestellt und erste Medienkonverter entwickelt. Heute umfasst das Produktportfolio ein vollständiges Programm an LWL-Komponenten. Neben den Medienkonvertern zählen dazu Switches, I/O-Module, Steuerungen sowie vielfältige Polymer-, HCS- und Glasfaserleitungen. Der Anwender kann sich hier zwischen vorkonfektionierten Lichtwellenleitern mit frei wählbaren Steckerkombinationen, Leitungen als Meterware sowie vorkonfektionierten Patchkabeln zur schnellen Integration von LWL-Geräten in bestehende Netzwerke entscheiden.

Darüber hinaus sind Koffer mit allen Werkzeugen für eine einfache Vor-Ort-Konfektionierung erhältlich. Eine Abisolierzange, der Faserstripper und die Aramidgarnschere erlauben das schnelle Abisolieren der Faser. Anschließend werden die Einzelteile des Steckers aufgeschoben und verschraubt. Der Koffer beinhaltet außerdem Werkzeuge zum Ritzen und Brechen der Faser an der Steckerstirnseite.

Lösung für viele kommunikative Herausforderungen

Ethernet-Netzwerke sind aus dem Arbeits- und Privatleben nicht mehr wegzudenken. Doch insbesondere im industriellen Umfeld werden die Anwender aufgrund der Limitierungen dieser Technologie bei der Datenübertragung vor Herausforderungen gestellt.

Die LWL-Kommunikation erweist sich daher für die meisten der technischen Hindernisse als attraktive Lösung. So hebt der Datenaustausch über optische Fasern die Begrenzung der maximalen Übertragungsdistanz auf 100 m auf. Ferner werden Störungen durch EMV-Einflüsse verhindert, und es ist eine Potentialtrennung zwischen den verbundenen Endgeräten sichergestellt.

Dieser Beitrag stammt von unserem Schwesterportal Elektrotechnik.de.

* Tommy Göring (B.Eng.), Mitarbeiter im Bereich Communication Interfaces, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont

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