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Licht im Fahrzeug: ISELED-Allianz wächst auf 28

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die komplette Wertschöpfungskette für die Beleuchtung im Fahrzeug will die ISELED-Allianz abdecken. Jetzt sind wieder sechs weitere Firmen dem Verbund beigetreten. Somit kommt die Allianz auf aktuell 28 Unternehmen.

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Wachsende Gemeinschaft: Die ISELED-Allianz wächst um sechs Mitglieder auf aktuell 28 Unternehmen.
Wachsende Gemeinschaft: Die ISELED-Allianz wächst um sechs Mitglieder auf aktuell 28 Unternehmen.
(Bild: ISELED-Allianz)

Die ISELED-Allianz wächst um sechs weitere Mitglieder: mit der Dräxlmaier Group, einem Automobilzulieferer und Everlight Electronics, einem LED-Hersteller, unterstützen zwei weitere Player im Lichtsegment das ISELED-Ökosystem. Gegründet hat sich die ISELED-Allianz auf der electronica im Jahr 2016. Im Mittelpunkt steht die sogenannte digitale LED. Die Allianz hat sich das Ziel gesetzt, rund um ISELED eine umfassende Systemlösung anzubieten. Mit den Neuzugang hat sich die Zahl der Allianz-Mitglieder auf 28 erhöht. Die beteiligten Firmen decken mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette ab.

Das Produktportfolio der Dräxlmaier Group für die Premium-Automobilindustrie umfasst integrierte Ambiente- und Funktionslichtsysteme, Interieur-Systeme, Bordnetze und Batteriesysteme für die E-Mobilität. Das Unternehmen mit Firmensitz im niederbayerischen Vilsbiburg wurde 1958 gegründet und beschäftigt heute rund 70.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern. Everlight Electronics ist ein Optoelektronik-Hersteller und Anbieter von LED-Modulen und -komponenten mit weltweit 5600 Mitarbeitern. Das Unternehmen mit Sitz in Taipei, Taiwan vermarktet LEDs, SMD- und THR-Lampen, digitale Displays, IR-Sender sowie optische Sensoren und Optokoppler. Everlight Electronics Europe hat ihren Sitz in Karlsruhe.

Von LED-Leuchten bis Innenraumverkleidung

Neu in der Allianz ist ebenfalls die Xingyu Car Light Co. Ltd. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Changzhou, China und entwickelt, fertigt und vermarktet Automotive-LED-Lampen. Auf Basis einer patentierten Technologie-Plattform integriert das schottische Unternehmen designLED LEDs in dünne und mechanisch flexible Licht-Kacheln ohne sperrige Sekundäroptik und Kühlkörper für Anwendungen vom Automobil-Innenlicht bis hin zu Architektur und Design. Die Firma Techniplas mit Sitz in Nashotah, Wisconsin, ist ein weltweit agierender Unternehmensverbund und bietet Design- und Fertigungsservices für eine vernetzte Welt.

So zeigte der Firmenverbund auf der CES 2019 unter anderem ein Konzeptfahrzeug mit kognitivem Licht, smarten Strukturen und Leichtbauweise. Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe hat sich als Spezialist für Produkte im Fahrzeuginnenraum etabliert. Das reicht von Belüftungssystem bis zu hochintegrierten Verkleidungen sowie anspruchsvollen Modulen für Instrumententafeln und Mittelkonsolen. Die Gruppe hat ihren Sitz in Kronach, Oberfranken und beschäftigt weltweit mehr als 4000 Mitarbeiter.

Über die Innenbeleuchtung hinaus

„Das breite Spektrum der Allianzmitglieder verleiht der ISELED-Technologie eine immer größere Dynamik und erweitert das potenzielle Anwendungsspektrum enorm – weit über die ursprünglich angedachte Automobil-Innenbeleuchtung hinaus“, betont Robert Kraus, CEO von Inova Semiconductors und einer der Gründerväter der ISELED-Allianz.

„Mit unserem neuen ILaS Bus Konzept (ISELED Light and Sensor Network) auf Basis des ISELED-Protokolls können künftig nicht nur LED-Elemente, sondern auch andere Komponenten wie Matrix-LED-Leuchten, Sensoren und Aktoren in hoher Zahl über eine einfache Zweidrahtleitung angesteuert werden, was in dieser Form mit heute verbreiteten Bussen wie LIN und CAN nicht möglich ist.

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