Suchen

Lextar: UV-LED für die Medizin und VCSEL im Automobilbau

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Lextar ist weltweiter Anbieter von optoelektronischen Komponenten. Vor allem der europäische und der deutsche Markt liegen in seinem Fokus.

Frank Ho, Director of Light source & Sensing Business Unit bei Lextar
Frank Ho, Director of Light source & Sensing Business Unit bei Lextar
(Bild: Lextar)

Lextar profitiert von seiner vertikalen Integration von LED, Chip, Gehäuse bis hin zum fertigen Modul. Aber auch Gesamtlösungen gehören zu seinem Portfolio. Eine Spezialität sind UV-LEDs für Anwendungen in der Medizin, beim Druck oder der Biotechnologie.

Die PU35CM1 bietet eine Leistung von 10 bis 25 mW in einem 3535-Gehäuse bei 125° und mittlerer Leistung. Die antibakterielle Wirksamkeit liegt bei 99% und unter fünf Minuten. Der spezielle Oberflächenlaser (VCSEL) scannt in großem Abstand schnell und mit hoher Effizienz, was vor allem im Automobilbau für Lidar und ADAS gefragt ist. So wird beispielsweise die Müdigkeitserkennung nach 2021 nach einer EU-Norm zu einer Anforderung in modernen Fahrzeugen. Hier bietet Lextar mit dem VCSEL-Modell PV88Q einen Laser, der nach AECQ102 qualifiziert ist und über einen Strahlwinkel von 45 bis 120° reicht. Zudem bietet der Laser eine flexible Wellenlänge, Hellgikeit und Gehäusegröße.

Vor kurzem haben Lextar und Epistar eine Holding-Gesellschaft gegründet. Ziel ist es, Technologien für Mini/Mikro-LED-Displays, Sensorik und III-V-Halbleiter für die Mikroelektronik zu erforschen. Zudem verfügt Lextar über Produktionsstätten in Taiwan und China. Der VCSEL wird in der nach TS-16949-zertifizierten Fertigung in Taiwan hergestellt und getestet.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:46921073)