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Leitungen mit reduzierter Flammausbreitung für die Industrie

| Redakteur: Kristin Rinortner

Leoni hat Brandschutzkabel entwickelt, die die Flammausbreitung und Wärmeentwicklung in Gebäuden reduzieren und das Risiko eines Austritts von ätzenden Gasen und Rauch minimieren.

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Brandschutzkabel: Sie reduzieren deutlich die Flammausbreitung und Wärmeentwicklung in Gebäuden und minimieren gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines Austritts ätzender Gase und Rauch. Leoni bietet diese nun auch mit CPR-Zulassung für Industrieanwendungen an.
Brandschutzkabel: Sie reduzieren deutlich die Flammausbreitung und Wärmeentwicklung in Gebäuden und minimieren gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines Austritts ätzender Gase und Rauch. Leoni bietet diese nun auch mit CPR-Zulassung für Industrieanwendungen an.
(Bild: LEONI AG)

Seit Juli 2017 müssen Energiekabel, Steuer- und Kontrollkabel sowie Kommunikationskabel in Kupfer- oder LWL-Technik, die für eine dauerhafte Verwendung in Bauwerken vorgesehen sind, gemäß der europäischen Norm EN 50575 produziert werden. Konforme Kabel werden mit einem CE-Kennzeichen entsprechend der Bauproduktenverordnung EU 305/2011 versehen.

Die Brandschutzkabel von Leoni erfüllen die Vorgaben der Verordnung und sind in der Lage, Flammausbreitung und Wärmeentwicklung, bei gleichzeitig geringer Freisetzung von ätzenden Gasen und Rauch, zu reduzieren. Die Kabel tragen damit gezielt dazu bei, Bränden in Gebäuden vorzubeugen und die Risiken eines Brands zu reduzieren. Die Kabel sind in sieben Anforderungsklassen verfügbar – Aca, B1ca, B2ca, Cca, Dca, Eca und Fca.

Nun bietet Unternehmen auch zertifizierte Industriekabel mit CPR-Zulassung (Construction Products Regulation) an – wie beispielsweise ein PROFIBUS-Kabel und eine PROFINET-Leitung für die Automatisierungstechnik. Diese Kabel sind für die feste Innenverlegung im Industrienetzwerk ausgelegt und garantieren gute Übertragungseigenschaften für den Einsatz in rauer Industrieumgebung.

Darüber hinaus bietet der Hersteller CPR-geprüfte EIB-Kabel (Europäischer Installationsbus) an, die in der Gebäudeautomatisierung unter anderem zur Steuerung von Jalousien, zur Heizungsregelung oder für Alarmanlagen eingesetzt werden.

Alle genannten Kabel verfügen außerdem über einen halogenfreien FRNC-Mantel, der brandhemmend wirkt sowie Rauchentwicklung verhindert und über keine korrosiven Bestandteile verfügt.

Vielfältiges Produkt-Portfolio für die Fabrikautomation

Auf der SPS IPC Drives stellte das Unternehmen ebenfalls seine Lösungen für den Bereich Industrie 4.0 vor, wie das Kalibriersystem „advintec 6D Laservermessung“. Es vermisst inline, also direkt im Produktionsprozess, Greifer, Bauteillage und Vorrichtungen in Roboter-gestützten Anwendungen und erweitert damit die Möglichkeiten der maschinellen Wahrnehmung.

Auch das advintec TCP, zur Berechnung und Kalibrierung von Roboter-Werkzeugen und Vorrichtungen in bis zu 6 Dimensionen, war auf der Messe zu sehen: Das System vermisst das Werkzeug bzw. die Vorrichtung elektronisch in bis zu sechs Dimensionen. Das Roboterprogramm wird automatisch um die Toleranzabweichung korrigiert und sorgt dafür, dass das Werkzeug stets an der korrekten Position arbeitet.

Zum gezeigten Produkt-Portfolio gehörten außerdem Kabellösungen der gängigen Bussysteme für alle Automatisierungsebenen und Motion-Control-Kabel für die Antriebstechnik. Datenkabel mit öl- und bohrschlammbeständigen Mantel für die hohen Anforderungen im Schiffbau und Offshore-Bereich sowie Hybridkabel, die selbst komplexe Versorgungs- und Steuerungsaufgaben kombinieren und dabei weit über die kupferbasierte Übertragung hinausgehen, runden das Angebot ab.

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