Konjunktur Leiterplattenindustrie weiter auf Wachstumskurs

Redakteur: Kristin Rinortner

Laut ZVEI befindet sich der Auftragseingang bei Leiterplatten mit einem Umsatzplus von 12,3 Prozent im 1. Quartal auf dem höchstem Stand seit zwei Jahren. Die Geschäftserwartungen sind weiter positiv, aber Materialengpässe bereiten allen Herstellern Sorgen.

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Leiterplattenindustrie: Laut ZVEI ist der Auftragseingang mit einem Umsatzplus von 12,3 Prozent im 1. Quartal auf dem höchstem Stand seit zwei Jahren.
Leiterplattenindustrie: Laut ZVEI ist der Auftragseingang mit einem Umsatzplus von 12,3 Prozent im 1. Quartal auf dem höchstem Stand seit zwei Jahren.
(Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)

Die Leiterplatten-Industrie schließt das erste Quartal des laufenden Jahres mit dem höchsten Auftragseingang seit 2019 ab, berichtet der ZVEI: Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte die Branche hier um 19 Prozent zu.

Leiterplattenindustrie: Das Book-to-Bill-Ratio lag im ersten Quartal des Jahres bei einem Wert von 1,13 und damit bereits im dritten Berichtsabschnitt in Folge stabil bei über 1,1.
Leiterplattenindustrie: Das Book-to-Bill-Ratio lag im ersten Quartal des Jahres bei einem Wert von 1,13 und damit bereits im dritten Berichtsabschnitt in Folge stabil bei über 1,1.
(Bild: ZVEI)

Auch beim Umsatz ging es aufwärts: um 12,3 Prozent im selben Betrachtungszeitraum. Seit den Tiefstständen im Vorjahr hat es kontinuierliche Steigerungen gegeben: In allen Branchen stehen die Zeichen auf Erholung, sogar deutlich über Vorkrisenniveau.

Book-to-Bill-Ratio bei 1,13

Das Book-to-Bill-Ratio lag im ersten Quartal des Jahres bei einem Wert von 1,13 und damit bereits im dritten Berichtsabschnitt in Folge stabil bei über 1,1.

Die Geschäftserwartungen der Hersteller für die nächsten Monate sind durchgehend positiv. Nach einem erfreulichen Auftakt-Quartal sieht ein Drittel der befragten Unternehmen sogar eine weitere Verbesserung der Konjunktur, zwei Drittel erwarten ein weiterhin gleichbleibend hohes Niveau.

Getrübt werden könnte die Stimmung jedoch durch die bereits seit Monaten angespannte Versorgungslage: Beim Basismaterial haben sich Lieferzeiten aufgrund knapper Angebote und Transportkapazitäten zum Teil drastisch erhöht.

Erfreulich ist, dass auch die Beschäftigtenzahl wieder das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht hat, wenngleich sie 2020 unter anderem durch das Instrument der Kurzarbeit auf hohem Niveau gehalten werden konnte.

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