Elektronikfertigung Leiterplattenhersteller FELA verdoppelt seine Fertigungsfläche

Redakteur: Franz Graser

Mit dem Kauf der Fabrik des insolventen Uhrenherstellers Osco steigert der Leiterplattenhersteller FELA aus Villingen-Schwenningen seine Produktionsfläche von 5.500 auf 10.000 Quadratmeter.

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Das FELA-Fabrikgebäude im Stadtteil Schwenningen. (FELA Leiterplattentechnik)
Das FELA-Fabrikgebäude im Stadtteil Schwenningen. (FELA Leiterplattentechnik)

Bei der Zwangsversteigerung der Räumlichkeiten der Uhrenfabrik hatte der Leiterplattenhersteller, der als europäischer Marktführer im Bereich der IMS-Leiterplatten und LED-Sonderlösungen gilt, den Zuschlag erhalten. Die Vergrößerung der Produktionsfläche war dringend nötig, wie Technologieleiter Elmar Bucher weiß: „Wir sind im vergangenen Jahr mehr als einmal an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen. Ein Teil der Fertigung, insbesondere unsere FELAM-Technologien, wird in die neuen Räumlichkeiten umziehen.“

Gemeint damit sind die Produktlinien FELAM-Glasline und FELAM-Thermoline. Die erstgenannte Technik erlaubt es, Eingabesysteme aus Glas zu entwickeln und herzustellen. Bei hochwertigen Produkten können somit Folientastaturen durch Glastastaturen ersetzt werden. FELAM-Thermoline umfasst Leiterplatten auf Metallträgern oder mit Metallkern, die für wärmekritische Anwendungen eingesetzt werden.

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Bereits im vergangenen Jahr hatte FELA seine Grundfläche durch Anmietungen um 700 Quadratmeter vergrößert, um Raum für die eigene Glasmanufaktur zu schaffen. Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr 50.000 Quadratmeter Leiterplatten, 11.000 Quadratmeter Aluminiumplatten und 1500 Quadratmeter Glasplatten bei FELA gefertigt.

Der Betrieb beschäftigt derzeit 165 Mitarbeiter. Der Wachstumskurs ist auch in der Zukunft Programm: Im laufenden und im kommenden Jahr will das Unternehmen insgesamt 1,3 Millionen Euro investieren.

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