Steckverbinder für Industrie 4.0

Leistungsübertragung mit M12-Steckverbindern

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Die Geometrie der K-Kodierung wurde so entwickelt, dass eine gleichmäßige Anordnung der Kontakte gewährleistet wird, damit die geforderten Luft- und Kriechstrecken eingehalten werden. Diese werden mit Hilfe einer Verschachtelung des Isolierkörpers umgesetzt (Bild 2).

Ein weiterer Aspekt für die Auslegung des Steckgesichtes war die Herstellbarkeit der Kunststoffkomponenten. Hier wurde besonders darauf geachtet, dass die entsprechenden Wandstärken prozesssicher gefüllt werden können.

Produkte mit Kodierungen für M12 Power

Bereits ein Jahr nach der Normierung der M12-Power-Kodierungen S und T hat Phoenix Contact 2013 die ersten Steckverbinder auf den Markt gebracht. Mit den nach UL (Underwriters Laboratories) 2237 und nach CSA (Canadian Standards Association) C22.2 No. 182.3 approbierten Produkten lässt sich beispielsweise eine dezentrale DC-Energieverteilung an einer Maschine realisieren. Dies kann mit Hilfe von Verteilerboxen, konfektionierten M12-Leitungen, frei konfektionierbaren Steckverbindern und Y-Verteilern problemlos umgesetzt werden (Bild 3).

Für den Herbst 2017 sind weitere Produkte mit den in die Norm IEC-61076-2-111 eingebrachten Kodierungen K, L und M geplant. Das Produktprogramm umfasst zunächst Einbausteckverbinder, frei konfektionierbare Steckverbinder und konfektionierte M12-Leitungen. Dann können auch erstmals Kabel mit einem Querschnitt von 2,5 mm² an den M12-Steckverbinder angeschlagen werden. Mit einem maximalen Außendurchmesser der Kabel von 12 mm ist dann auch hier das technisch Machbare bei einem M12-Steckverbinder erreicht. Um schädlichen EMV-Einflüssen entgegenzuwirken, stehen dann zusätzlich geschirmte Leitungen wie auch Steckverbinder zu Verfügung.

Ergänzendes zum Thema
M12-Power – die Vorteile auf einen Blick

Geräteanschlusstechnik muss nicht nur leistungsstark, sondern auch kompakt und flexibel sein. Die M12-Power-Verkabelung von Phoenix Contact bietet eine hohe Leistung bei kompakter Baugröße:

  • Hohe Leistungsübertragung mit Steckverbindern bis 16 A für DC- oder AC-Anwendungen bis 630 V.
  • Hohe Platzersparnis durch die
    kompakte M12-Bauform.
  • Schutz gegen Fehlstecken durch kodierte Steckgesichter.
  • Elektromagnetische Belastungen werden durch optionale 360°-Schirmung zuverlässig reduziert.
  • Standardisiert nach IEC 61076-2-111, Zulassung nach UL 2237 und CSA C22.2 No. 182.3

Fazit

Das M12-Steckverbindersystem bietet dem Anwender nicht nur einen standardisierten Signal- und Datenanschluss, sondern jetzt auch eine Industrie 4.0 taugliche Schnittstelle zur Energieübertragung. Die neue Baugröße ermöglicht ein äußerst kompaktes Geräte-Design, wobei auf Komfort und Qualität nicht verzichtet werden muss.

Durch die Normung erhalten Anwender Sicherheit in Bezug auf die Austauschbarkeit zwischen Steckverbinder-Anbietern und Geräteherstellern – eine sichere Grundlage für die Planung und Akzeptanz zukünftiger Gerätegenerationen.

* Tobias Dietel arbeitet im Produkt-Marketing Industrial Field Connectivity bei Phoenix Contact in Blomberg.

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