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Leistungsstark: Mainboard für CPUs bis zu 18 Kerne

| Redakteur: Margit Kuther

Fujitsus Mainboard D3598-G lässt sich mit den Prozessoren der Reihe Intel Core-X („Skylake-X") bestücken. Zu sehen auf der embedded world (26. bis 28. Februar) in Nürnberg in Halle 2, Stand 110.

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Fujitsu Mainboard D3598-G: für C'PUs mit bis zu 18 Kernen
Fujitsu Mainboard D3598-G: für C'PUs mit bis zu 18 Kernen
(Bild: Studio Messlinger/Fujitsu)

Das neue Mainboard D3598-G der Extended-Lifecycle-Serie von Fujitsu im Format ATX integriert Intels Chipsatz X299 („Basin Falls") und unterstützt die Prozessoren Core i7 und Corei9 der Serien 78xxx und 98xxx sowie 79xxx, 98xxx und 99xxx. Diese nutzen den Sockel LGA2066 und stellen je nach Modell zwischen sechs und 18 Rechenkerne bereit.

Der TDP-Wert beträgt bis zu 165 Watt. Das Fujitsu-Board D3598-G kommt daher vor allem für Systeme in Betracht, die für anspruchsvolle Aufgaben im semi-industriellen Umfeld ausgelegt sind. Dazu zählen 2D- und 3D-Design und die Bildverarbeitung. Auch im Gaming-Umfeld, beispielsweise zur Erstellung eines Gaming-PCs, eignet sich das neue Board.

Fujitsus Mainboard D3598-G basiert auf dem vielfach getesteten Design des Fujitsu D3598-B.

Im Vergleich zum Mainboard D3598-B weist Fujitsus D3598-G zusätzliche Besonderheiten auf: So stehen als Arbeitsspeicher bis zu 128 GByte U-DIMM-RAM (Unbuffered DIMM) zur Verfügung – statt ECC-Registered-Bausteinen (ECC R-DIMM) wie beim Fujitsu D3598-B. Dadurch können Entwickler preisgünstigere Industrie-Rechner entwickeln.

Umfangreiche Ausstattung

Das Board Fujitsu D3598-G ist mit etlichen Schnittstellen und Steckplätzen ausgestattet. Entwickler können beispielsweise auf sieben PCIe-Gen3- und acht SATA-III-Interfaces zurückgreifen, außerdem auf doppelte ausgelegte Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Schnelle SSDs lassen sich über einen M.2-SSD-2280-Socket anbinden. Mithilfe von M.2-Riser-Modulen können Entwickler außerdem M.2-Karten in einer RAID-Konfiguration zusammenfassen.

Zudem unterstützt das Mainboard Intels Optane-Speichertechnologie und Intel vroc (Virtual RAID on CPU). Für die Kommunikation mit Peripheriegeräten stehen USB-3.1-Schnittstellen bereit. Fujitsu hat das D3598-G mit USB-3.1-Gen1-Schnittstellen ausgestattet, zudem mit USB 3.1 Gen2 Type C. Damit lassen sich externe Systeme mit Datenraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde anbinden.

Für den semi-industriellen Einsatz

Das Fujitsu D3598-G spricht Entwickler an, die zuverlässige, leistungsstarke Systeme für den semi-industriellen Einsatz entwerfen wollen. Das Board ist daher für einen Dauerbetrieb (24 x 7) bei Umgebungstemperaturen von bis zu 50 °C ausgelegt, und dies bei voller Auslastung.

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